Siebtklässler beim Nordkurier-Schulprojekt:

Zisch-Reporter sind in Blankensee gut vorbereitet

Als Ausbildungsleiter ist Matthias Schmidt einiges gewöhnt. Junge Reporter aber fragten ihm „Löcher in den Bauch“.

Löcher im Bauch? Matthias Schmidt lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Ute Köpke Löcher im Bauch? Matthias Schmidt lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Für die 7. Klasse aus der Regionalen Schule Blankensee war dieser Termin eine Premiere. Zum ersten Mal gehören sie zu den über 5000 Schülern, die sich am Nordkurier-Projekt Zisch (Zeitung in der Schule) beteiligen. Und die Runde der Nachwuchsreporter war sehr gut vorbereitet.

Professionell hatten sich die Schüler im Internet über das Unternehmen Webasto informiert und zahlreiche Fragen vorbereitet an Ausbildungsleiter Matthias Schmidt, der ihnen souverän Rede und Antwort stand.

So wollte Charlotte wissen, welcher Schulabschluss für eine Ausbildung in der Firma Webasto notwendig sei. Es müsse mindestens ein Realschulabschluss sein, erklärte Schmidt. Teilweise sei auch ein Abitur von Vorteil. Und wer mehr Chancen habe, Männer oder Frauen, fragte Banknachbarin Laura. Für bestimmte Tätigkeiten hätten Frauen eine bessere Feinmotorik, befand der Experte - wobei die Chancengleichheit beachtet werde. Der Frauenanteil unter den 700 Mitarbeitern bei Webasto in Neubrandenburg betrage 20 Prozent. Und von den 67 Azubis im Unternehmen seien 10 Mädchen.

Weiterhin erfuhren die Nachwuchsreporter, dass die Firma sogar ein Gesundheitsmanagement habe. Als Ausbildungsberufe stellte ihnen Matthias Schmidt Mechatroniker und Werkzeugmechaniker vor und ging kurz auf den kaufmännischen Bereich ein. Die zahlreichen Informationen können die Schüler dank der Initiative ihrer Lehrerin Andrea Trampenau demnächst bei einem Besuch im Werk vertiefen.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung