Beginn einer Männerfreundschaft:

Zöllner macht das Landestheater zum "Café Größenwahn"

Erstmals verlässt der Musiker mit seiner erfolgreichen Show die Hauptstadt - und bringt hochkarätige Gäste mit nach Neustrelitz. 

Das „Café Größenwahn“ sorgte in Berlin bereits für Furore. Sein familiäres Konzept soll auch in Neustrelitz funktionieren.    
Olaf Telle Das „Café Größenwahn“ sorgte in Berlin bereits für Furore. Sein familiäres Konzept soll auch in Neustrelitz funktionieren.    

Falko Herschel ist nicht nur Geschäftsführer der Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft, sondern auch ein bisschen Rock-Musikpapst. Freunde und Bekannte schätzen seine Geheimtipps, wenn es um Konzerte oder CDs geht. Eine seiner Anregungen hat der einheimische Kulturmanager Rainer Grassmuck aufgegriffen. Und dank seiner Initiative verlässt Ostrocker Dirk Zöllner mit seiner erfolgreichen MusikTalk-Show „Café Größenwahn“ erstmalig Berlin und wird am 30. Dezember im Landestheater auftreten - samt Gästen wie Steffi Breiting, Tobias Hillig, Pankow-Frontmann André Herzberg und Blues-Legende Waldi Weiz, dazu der vielköpfigen Zöllnerband und einem Background-Chor, in dem des Sängers Tochter Rubini mitsingt.

„Ich bin 2011 in den Osten gekommen und hatte keine Ahnung von Dirk Zöllner“, gesteht Grassmuck. „Meine damalige Freundin hatte mir eine Scheibe von ihm vorgespielt und ich war ziemlich beeindruckt.“ Auf Falko Herschels Tipps hin reiste Grassmuck nach Berlin und befand, „dass das ‚Café Größenwahn‘ genau mein Ding ist“. Per Mail nahm er Kontakt zu Dirk Zöllner auf, und im Sommer trafen sich die beiden dann auf einem Musikfloß in Lychen. „Zöllner war sofort Feuer und Flamme“, erzählt Grassmuck. Sollte das „Café Größenwahn“ auch beim Gastspiel außerhalb der Spree-Metropole gut besucht sein, hofft er auf eine Wiederholung im kommenden Jahr mit neuen Gästen.

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