Schilderwald unerwünscht:

Zoff um Vorfahrtsregel und Falschparker

Kaum jemand weiß, dass in der Woldegker Burgtorstraße die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gilt. Sicher, da könnten zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt werden – die hätten aber auch Nachteile.

Die Einmündungen auf die Burgtorstraße sind oft schwer als gleichberechtigte Straßen zu erkennen.
Dana Goroncy-Lange Die Einmündungen auf die Burgtorstraße sind oft schwer als gleichberechtigte Straßen zu erkennen.

Die unübersichtliche Verkehrssituation in der Woldegker Burgtor­straße ­beschäftigt Einwohner und Stadtväter der Windmühlenstadt. In der knapp 200 Meter langen ­Straße gilt die Vorfahrts­regelung „rechts vor links“. Das aber weiß kaum jemand. Da die Nebenstraßen sehr schmal und unscheinbar sind, die Burgtorstraße hingegen sehr breit ist, wähnen sich auf ihr viele Auto­fahrer auf einer Hauptstraße.

Anwohner stehen täglich vor dem Problem, dass sie mit ihren Autos nur schlecht vom Gehöft kommen. „Hier ist ständig der Straßenrand zugeparkt, so dass man nichts sehen kann. Und keiner hält sich an die Rechts-vor-links-Regel“, berichtet Ilse Conrad-Schütt.

Mehr Strenge gegen Falschparker

Mittlerweile hat sich die Verkehrsbehörde des Landkreises ein Bild von der Lage verschafft. Das Ergebnis des Ortstermins:  „Im Wesentlichen bleibt alles, wie es ist“, bilanziert Woldegks Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode (SPD). Nur gegen Falschparker, die den aus den Nebenstraßen Kommenden die Sicht versperren, müsse strenger vorgegangen werden.

„Die Verkehrsbehörde hat uns erklärt, wir können vor jeder Einmündung ein Hinweisschild aufstellen, das müssen wir aber auch nicht. Das würde nämlich bedeuten, wir hätten auf rund 180 Metern acht zusätzliche Schilder“, erklärt Lode. Eine solche Aufrüstung würde dem Bestreben, den Schilderwald zu lichten, zuwider laufen.

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