Unfall auf der A 20:

73-Jähriger stirbt nach Radwechsel

Nach einem Unfall auf der Autobahn 20 nahe Pasewalk wollte ein Mann noch den Reifen seines Wagens wechseln. Wenig später fanden ihn andere Autofahrer tot im Straßengraben liegen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstag auf der Autobahn 20 zwischen den Abfahrten Pasewalk Süd und Prenzlau Ost.
Denny Kleindienst Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstag auf der Autobahn 20 zwischen den Abfahrten Pasewalk Süd und Prenzlau Ost.

Es war ein ebenso tragischer wie absurder Unfall, der sich am Dienstag auf der Autobahn 20 zwischen den Abfahrten Pasewalk Süd und Prenzlau Ost ereignete. Tragisch, weil er tödlich endete. Absurd ist, was zuvor geschah. 

Beim zuständigen Autobahnpolizeirevier Bernau vermutet man folgenden Unfallhergang: Demnach ist der 73-jährige Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, der allein mit dem Auto unterwegs war, zwischen den beiden Abfahrten zur Seite von der Fahrbahn abgekommen. "Vermutlich aus gesundheitlichen Gründen", wie es heißt.

Der Fahrer hat nach diesem Unfall versucht, den Reifen seines Wagens zu wechseln. Doch dazu kam es nicht mehr. Denn vorbeifahrende Autofahrer entdeckten den Mann wenig später im Seitengraben liegen. Kurz darauf waren mehrere Feuerwehren aus der Uckermark, mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei und ein Hubschrauber der Luftrettung vor Ort. Sanitäter versuchten noch vor Ort die Reanimation des verunglückten Fahrers, der schließlich ins Pasewalker Krankenhaus gebracht wurde. Dort verstarb er.

Ein Beamter der Autobahnpolizei sagt, dass mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit "die Unfallschäden nicht ursächlich für den Tod des Fahrers" sind.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!