Fund:

Ängstlicher Bandit entsorgte seine Drogen

Ein Drogendealer hat am Mittwoch blitzschnell gehandelt und ist deshalb der Bundespolizei nicht ins Netz gegangen. Als er in der Ferne die polizeiliche Kontrollstelle sah, warf er ein Drogenpäckchen unbemerkt aus dem Fahrzeug.

Der Dorgenschnelltest (rechts) hat ergeben: Dieses Päckchen, das Bundespolizisten in der Nähe von Pomellen entdeckt hatten, enthält Amphetamine.
ZVG Der Dorgenschnelltest (rechts) hat ergeben: Dieses Päckchen, das Bundespolizisten in der Nähe von Pomellen entdeckt hatten, enthält Amphetamine.

Mächtig Bammel vor einer Kontrolle durch die Bundespolizei hatte am Mittwoch ein Reisender auf dem Weg in Richtung Grenze. Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk hatten auf der A11 in Fahrtrichtung Polen eine Kontrollstelle aufgebaut. Im Visier hatten die Beamten Kriminelle, die beiderseits der Grenze aktiv sind.

Als Bundespolizisten nach Ende der Kontrollen ihre Klappschilder abbauten, mit denen sie die Geschwindigkeit geregelt hatten, entdeckten sie auf dem Grünstreifen neben der Autobahn, etwa 500 Meter von der deutsch-polnischen Grenze entfernt, ein Päckchen, etwa sechs mal sieben Zentimeter groß. Klarsichtfolie, Aluminiumfolie und so genanntes Panzertape schützten seinen Inhalt.

Wahrscheinlich aus dem Fenster geworfen

Ein Drogenschnelltest der Bundeszollverwaltung ergab, dass es sich um etwa 80 Gramm Amphetamine handelt, die jemand „entsorgt“ hatte. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das  Betäubungsmittelgesetz gegen Unbekannt ein.

Erkenntnisse zu Tatverdächtigen liegen nicht vor. Es ist anzunehmen, dass das Päckchen aus dem Fenster eines Fahrzeuges geworfen wurde, als ein Insasse die Kontrollstelle der Bundespolizisten erkannte. Der Sachverhalt wurde an das Hauptzollamt Stralsund übergeben. Von dort aus werden die Ermittlungen geführt. 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung