:

Asteri CS ist keine Comicfigur - was aber dann?

Mehr als 70 Menschen, die über ein Maisfeld stapfen, sind ein ungewöhnlicher Anblick. Beim Maistag tauschen sich Landwirte direkt auf der Scholle über die beste Sorte aus. Nebenbei war zu erfahren, dass Asteri CS keine Comicfigur und Torres und Barros keine Sportler sind.

Vereint unter dem Thema Mais trafen sich rund 70 Landwirte in Ramin. Eingeladen hatte Axel Werner von der Nawaro Bioenergiepark Klarsee GmbH (2. von rechts).
Sebastian Kühl Vereint unter dem Thema Mais trafen sich rund 70 Landwirte in Ramin. Eingeladen hatte Axel Werner von der Nawaro Bioenergiepark Klarsee GmbH (2. von rechts).

Wer die bunten Schilder am Rand des Maisfelds bei Ramin sieht, hat möglicherweise ganz eigene Assoziationen. Zu lesen ist da unter anderem Torres und Barros, Shannon und Susann oder gar Asteri CS. Doch sind damit weder Sportler noch Schauspielerinnen und schon gar keine Comicfiguren gemeint. Nein, es handelt sich um Maissorten. Sie alle sehen zwar für den Laien absolut gleich aus, doch die Landwirte beim Maistag wussten über Vor- und Nachteile jeder Sorte ganz genau Bescheid. Spätestens, nachdem sie von 14 Saatzuchtvertretern über die Vorzüge jeder Sorte aufgeklärt worden waren. Da gibt es Maissorten, die der Kälte trotzen, Sorten mit kleinen oder großen Körnern, Mais für leichten und für schweren Boden. "Jeder Landwirt kann sich so für die optimale Sorte für seinen Standort entscheiden", erklärt Axel Werner. Er ist Leiter Landwirtschaft bei der Nawaro Bioenergiepark Klarsee GmbH. "Wir veranstalten den Maistag in diesem Jahr zum achten Mal", sagt Werner. Der Maistag sei eine Plattform für den Erfahrungsaustausch der Landwirte. Er richte sich an ein reines Fachpublikum, das an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert sei.