Raffiniertes Versteck:

Ausgeraucht! Zoll hat 60 000 Schmuggel-Zigaretten gefunden

Da hatte sich der Schmuggler aber richtig Mühe gegeben: 60 000 Zigaretten waren so gut unter dem Ladeboden eines Lkw versteckt, dass sie nur mittels eines Röntgengeräts gefunden werden konnten.

Die Polizei hat auf der A11 einen Lkw gestoppt, in dem 60.000 Zigaretten versteckt waren.
Zoll Die Polizei hat auf der A11 einen Lkw gestoppt, in dem 60.000 Zigaretten versteckt waren.

Zollbeamte haben am Dienstag den Schmuggel von 60 000 Zigaretten nach Deutschland verhindert. Die mobile Kontrolleinheit des Hauptzollamts Stralsund hatte den Lkw mit dem speziell hergerichteten Auflieger auf der A 11 bei Pomellen gestoppt.

Bei der Überprüfung in der zolleigenen Röntgenanlage ergab sich der Verdacht auf Manipulationen im Unterbau des mit Fenstern beladenen Sattelaufliegers. Als die Zollbeamten die Fenster entluden, sprang der Tabakspürhund an.

Verhinderter Steuerschaden: 9600 Euro

Nach einer Kontrollbohrung fanden die Beamten die Zigaretten unter dem Ladeboden: In 24 Kastenprofilen befanden sich insgesamt 60.000 Zigaretten mit polnischem Steuerzeichen. Die Zöllner stellten die Zigaretten sicher und leiteten gegen den 32-jährigen polnischen Lkw-Fahrer ein Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf 9600 Euro. Jetzt ermittelt das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg mit Dienstsitz in Pomellen.

 

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