Zu viel des Guten:

Ausschuss lehnt Verdopplung der Hundesteuer ab

Die geplante Verdopplung der Hundesteuer in Pasewalk hat für viel Aufregung gesorgt. Offenbar auch beim Finanzausschuss, denn dieser stoppt die Pläne der Verwaltung und plädiert für eine moderatere Erhöhung.

Ganz so drastisch wie befürchtet fällt die Erhöhung der Hundesteuer in Pasewalk offenbar doch nicht aus. Foto:
Carsten Rehder / Montage: Fred Zädow Ganz so drastisch wie befürchtet fällt die Erhöhung der Hundesteuer in Pasewalk offenbar doch nicht aus. Foto:

Mit den Hundesteuern verhält es sich in Pasewalk wie mit den Garagenpachten. "14 Jahre lang war die Verwaltung untätig und hat versäumt, diese anzupassen. Wären die Hundesteuern alle zwei Jahre allmählich erhöht worden, würde das die Leute nicht so belasten", sagte Finanzausschussvorsitzender Wilfried Sieber (CDU). Deshalb sprach das Gremium sich mehrheitlich dafür aus, die Hundesteuern ab 1. Januar 2017 nicht um das Doppelte, sondern um das 1,6-Fache anzuheben.

Schlug die Verwaltung vor, dass für den ersten Hund 60 Euro im Jahr gezahlt werden sollen, so plädiert der Finanzausschuss für 48 Euro. Für den zweiten Hund sollten 80 Euro und nicht 100 fällig werden. Für jeden dritten und weiteren Hund müssten 110 Euro und nicht 150 Euro entrichtet werden.

Mitgehen kann der Finanzausschuss mit dem Vorschlag der Verwaltung, dass für so genannte gefährliche Hunde das Doppelte, also 400 Euro je Hund, bezahlt werden müssen. Aber Bürgermeisterin Sandra Nachtweih hatte während der Tagung des Hauptausschusses bereits signalisiert, dass es derzeit in der Stadt diese Hunderassen nicht gibt.