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Autofahrer, rechnet mit Einschränkungen!

Auf Einschränkungen müssen sich Kraftfahrer demnächst in Strasburg einstellen. Hier wird es eine weitere Baustelle geben. Diesmal betrifft es den Bahnübergang.

Am 15. November soll der Strasburger Bahnübergang das erste Mal für den Straßenverkehr voll gesperrt werden.
Fred Lucius Am 15. November soll der Strasburger Bahnübergang das erste Mal für den Straßenverkehr voll gesperrt werden.

Nach der Linden- und Bahnhofsstraße und der Letzten Straße wird es in den kommenden Tagen eine weitere Baustelle in Strasburg geben: Die Deutsche Bahn Netz AG will den Bahnübergang erneuern. „Dazu wird eine neue, moderne Schrankenanlage errichtet und der Straßenbelag im Bereich des Bahnübergangs saniert“, erläutert Thomas Gethke von der DB Netz AG. Gleichzeitig wird von den derzeit vorhandenen drei Gleisen ein Gleis eingekürzt, sodass künftig nur noch zwei Gleise die Straße queren. In diesem Zusammenhang werden auch eine Gas- und eine Stromleitung erneuert. Die Baumaßnahme sei die Voraussetzung für den geplanten Ausbau des Kreuzungsbereiches zu einem Kreisverkehr. „Auf der Straße wird die Schrankenanlage als Halbschranke gebaut, der Fußweg verläuft auf der westlichen Seite des Übergangs und erhält ebenfalls eine Schranke“, sagt der DB-Mitarbeiter. Die Bahn investiert in das Bauvorhaben knapp zwei Millionen Euro.

Die Vorbereitungen für die Arbeiten erfolgen Montag. Einschränkungen wird es dann für den Fahrzeugverkehr zweimal geben: Am Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. November, sowie in den drei Wochen vom 24. November bis 13. Dezember wird der Bahnübergang für den Straßenverkehr vollständig gesperrt. Eine Umleitung soll über den 1. Siedlungsweg erfolgen. „Fußgänger können den Bahnübergang aber weiterhin passieren“, sagt Thomas Gethke.

Während der Vollsperrung für den Straßenverkehr wird zwischen Oertzenhof und Pasewalk Schienenersatzverkehr eingerichtet. „Bis Mitte Dezember wollen wir die Arbeiten beenden. Wir bitten um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen“, sagt Gethke.