Nach dem Brand im Penkuner Ferienpark:

Betreiber baut abgebrannte Hütte wieder auf

Nach dem Brand hätte Ingo Hopp den Bungalow in seinem Ferienpark auch einfach abreißen können. Er hat es nicht getan.

Ingo Hopp inmitten der von einem Feuer zerstörten Hütte. Der Wiederaufbau läuft.
Denny Kleindienst Ingo Hopp inmitten der von einem Feuer zerstörten Hütte. Der Wiederaufbau läuft.

Dicht an dicht stehen die roten Holzhäuschen am Penkuner Schlosssee, die zusammen den Ferienpark ergeben. Der gleiche Farbanstrich sorgt für Einheitlichkeit. Nur eine der Hütten fällt derzeit aus der Reihe. Sie ist völlig entkernt. Dieser Bungalow war in der Nacht zum 18. Februar in Brand geraten. Der Brandursachenermittler der Polizei ermittelte später einen Defekt in der elektrischen Anlage als Ursache für das Feuer. Die Feuerwehr verhinderte dank ihres schnellen Eingreifens ein Übergreifen der Flammen auf die weiteren Ferienunterkünfte.

Damit der Bungalow schon bald wieder ins Erscheinungsbild passt – und vor allem wieder vermietet werden kann –, wird an allen Bungalowecken gleichzeitig gewerkelt. Obendrauf arbeiten die Dachdecker, während im Hausinneren Elektriker und Zimmerleute den zerstörten Bungalow wieder herrichten. Dazwischen: Ingo Hopp, der die Ferienanlage seit etwa zehn Jahren betreibt, und sein Sohn, der ihn bei der Instandsetzung tatkräftig unterstützt. 

Mehr als 30 000 Euro kostet der Wiederaufbau. „Ich hätte den Bungalow abreißen können“, sagt Hopp. Übriggeblieben sei davon schließlich nicht mehr als die Hülle. „Fast einen Totalschaden“ habe der Brand verursacht. Da er den Bungalow aber wieder vermieten will, wollte er ihn erhalten.