Nach zehn Jahren:

Blankensee bekommt endlich einen Funkturm

Damit hat schon keiner mehr gerechnet: Bald können die Blankenseer, Rothenklempenower und Boocker in alle Netze telefonieren. Die Bauarbeiten für einen Funkturm haben begonnen - nach zehn Jahren des Wartens. Alles hing an der Unterschrift eines einzigen Grundstückseigentümers.

Die Firma Ralf Kräcker aus Neustadt-Glewe ist angerückt, um das Fundament für den Funkmast in Blankensee auszuheben.
ZVG Die Firma Ralf Kräcker aus Neustadt-Glewe ist angerückt, um das Fundament für den Funkmast in Blankensee auszuheben.

Der Funkturm an der Gemarkungsgrenze der Gemeinde Blankensee wird tatsächlich gebaut. "Und damit erhalten die Menschen vor Ort endlich ein funktionierendes Handynetz aller Anbieter", sagt Bürgermeister Stefan Müller. Gegenwärtig sei die Firma Ralf Käcker aus Neustadt-Glewe dabei, das Fundament für den Funkturm vorzubereiten.

Jahrelang hing die Verzögerung immer an einem einzigen Grundstückseigentümer. Doch auch er hat jetzt unterschrieben. 90 Prozent der Einwohner sehnen sich seit Jahren ein Handynetz herbei. Dank des Funkturmes wird nicht nur die Gemeinde Blankensee etwas davon haben, sondern auch die angrenzenden Orte Rothenklempenow und Boock. "Es geht um 1000 Bürger, die Feuerwehren und die Notärzte", sagt Stefan Müller. Eben ein Segen, auch wenn es weiterhin sicherlich einige Gegner geben wird.