Gesundheit:

Blutspender werden immer weniger

Eine sinkende Einwohnerzahl in der Region hat auf vieles Einfluss. Die Schülerzahlen gehen zurück, Vereine klagen über Nachwuchssorgen, Firmen über fehlende Fachkräfte. Und es wird auch weniger Blut gespendet. In diesem Jahr sank die Zahl der Entnahmen besonders stark.

Der Bedarf an Blut ist hoch und wird aufgrund der veränderten Altersstruktur der Gesellschaft noch steigen. Doch die Demografie ist es auch, die die Spenderzahl sinken lässt.
Kirsten Neumann/Archiv Der Bedarf an Blut ist hoch und wird aufgrund der veränderten Altersstruktur der Gesellschaft noch steigen. Doch die Demografie ist es auch, die die Spenderzahl sinken lässt.

Das ist ein deutlicher Rutsch nach unten: In der Uecker-Randow-Region gibt es 2013 so wenig Blutspenden wie seit Jahren nicht. Bis Mitte Dezember zählte der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bei 3902 Spendenwilligen genau 3480 Blutentnahmen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es bei 4800 Spendenwilligen 4334 Blutspenden. „Auch mit den drei noch ausstehenden Terminen in diesem Jahr in der Uecker-Randow-Region kommen wir längst nicht an die Vorjahreszahlen heran“, sagt Iris Kraus, Werbeleiterin beim Institut für Transfusionsmedizin Neubrandenburg des DRK Blutspendedienstes.

Auch die Zahl der Neuspender ist im Jahresvergleich deutlich zurückgegangen. Während sich 2012 insgesamt 401 neue Spender Blut abzapfen ließen, sind es in diesem Jahr bislang 189. Iris Kraus: „Ganz klar, wir spüren die demografische Entwicklung. Auch das Durchschnittsalter der Spender steigt. Mit zunehmenden Alter scheiden Spender aus, beispielsweise wegen Krankheit.“

In diesem Jahr gibt es in der Region noch drei Termine zur Blutspende: am Dienstag von 15 bis 19 Uhr in der Regionalen Schule Eggesin, am 30. Dezember von 14 bis 18 Uhr bei der Feuerwehr Pasewalk sowie eine Blutspendeaktion für die Mitarbeiter bei Sykes.

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