Stargast:

Boxtrainer-Legende Ulli Wegner bei Filmdreh in Penkun

Der Penkuner Ehrenbürger Ulli Wegner war am Sonntag nicht nur Stargast beim deutsch-polnischen Kinderfußballturnier, sondern kam auch in eigener Sache in die Stadt seiner Kindheit: Über sein Leben entsteht ein Film, und da spielt Penkun eine ganz besondere Rolle.

Weltmeister-Macher Ullrich Wegner plaudert in der Penkuner Schuhstraße 15 über seine Kindheit. Eine Filmcrew nimmt alles auf. Der Film über das Leben des gebürtigen Stettiners soll im April 2017 zu Wegners 75. Geburtstag erscheinen.
Silke Tews Weltmeister-Macher Ullrich Wegner plaudert in der Penkuner Schuhstraße 15 über seine Kindheit. Eine Filmcrew nimmt alles auf. Der Film über das Leben des gebürtigen Stettiners soll im April 2017 zu Wegners 75. Geburtstag erscheinen.

Er hat’s weit gebracht, doch seine Wurzeln vergisst er nie: Der weltbekannte Boxtrainer Ullrich Wegner, gebürtiger Stettiner, nutzt jede Gelegenheit, den Ort seiner Kindheit zu besuchen. Hier, im kleinen vorpommerschen Penkun, ist er aufgewachsen. Auf dem Friedhof der Stadt, deren Ehrenbürger er ist, liegen seine Eltern begraben.

Und auch am Wochenende bekamen die Penkuner ihren Ulli wieder zu Gesicht: Er war nicht nur Stargast beim deutsch-polnischen Kinderfußballturnier, mischte sich unters Fußball-Volk und posierte geduldig mit aufgeregten Nachwuchs-Kickern für Erinnerungsfotos, sondern er hatte auch noch etwas Privates in der Schuhstraße 15 zu erledigen.

Mutter und Vater machten ihn zur Legende

Hier hat er seine Kindheit verbracht, und dieses Haus soll auch eine Rolle spielen in dem Film, der zu seinem 75. Geburtstag Ende April 2017 erscheint. Seine Crew filmte ihn, während Wegner vor dem Haus stehend von seinem strengen Vater und von seiner verständnisvollen Mutter sprach, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist: eine lebende Legende. Sie hätten ihn, so sagte Ullrich Wegner, zu einem disziplinierten, sehr ehrgeizigen, willensstarken Menschen erzogen. Nur durch diese Eigenschaften stehe er dort, wo er heute ist.

Im grünen Innenhof gab Wegner bei laufender Kamera Anekdoten aus seiner Schulzeit zum Besten, erzählte von den Kühen, die er als Junge hüten musste, von seinen Kumpels und den Streichen, die sie angestellt haben.

Nach einem Dreh auf dem Friedhof verabschiedete sich der Penkuner Ehrenbürger, und sein schwarzer BMW mit dem "B-OX"-Kennzeichen steuerte wieder seine Wahlheimat Berlin an.

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