Wettkampf der Wehren:

Brietziger Feuerwehr holt Pokal

Es war ein großer Tag für die kleine Brietziger Feuerwehr. Zum dritten Mal gewannen sie den Wettkampf der Feuerwehren des Amtes Uecker-Randow-Tal. Jetzt dürfen sie den Pokal endgültig behalten.

Wasser marsch! Beim Wettkampf der Feuerwehren des Landkreises Uecker-Randow holte Brietzig zum dritten Mal den Pokal und kann ihn jetzt behalten.
Ulrike Müller Wasser marsch! Beim Wettkampf der Feuerwehren des Landkreises Uecker-Randow holte Brietzig zum dritten Mal den Pokal und kann ihn jetzt behalten.

Wasser marsch! Mit Schläuchen und in voller Uniform kämpften in Brietzig am Sonnabend Feuerwehrleute gegen die Zeit. Der 24. Amtsfeuerwehrwettkampf holte die Feuerwehren in die Puschen. Elf Wehren stellten sich den Anforderungen. Für Brietzig stand schon bald fest: „Wir haben gute Chancen auf den Sieg. Wenn wir diesmal den Pokal holen, können wir ihn auch behalten“, freute sich Carsten Matzdorf, Leiter der Brietziger. Schon im letzten Jahr holten die Brietziger, so wie vor drei Jahren, den Sieg.

Die Wettkämpfe waren unterteilt in Jugendstaffeln, Frauenstaffeln und Männerwettkampf. Die Brietziger Jugend kämpfte sich hart über den Parcours. Rocco ist sieben Jahre alt und führte die Mannschaft an. „Wir sind froh, dass er und sein Bruder Anfang Mai zu uns gekommen sind, neun Mitglieder brauchen wir für den Wettkampf. Ohne sie hätten wir gar nicht starten können“, erklärt Jugendwartin Silke Brauer. Das Schwerste war, gesteht Lena Rost danach, nicht zu sprechen. „Das ist eine große Überwindung“, sagt Silke Brauer. Und soll die Konzentration fördern.

Zwei Mal in der Woche wird geübt

Aufgeregt waren die Brietziger Jugendlichen vor allen Prüfungen. Vor dem Wettkampf üben sie zwei Mal in der Woche. Rennen Runden auf dem Sportplatz in voller Uniform. In der restlichen Zeit treffen sie sich ein Mal im Monat. Und nehmen in verschiedenen Dörfern an Jugendmärschen teil. Dabei werden Stationen vorbereitet, bei denen die jungen Feuerwehrmitglieder getestet werden. In den reellen Einsatz dürfen sie dann erst ab einem Alter von 16 Jahren.

Das kann manchmal sehr aufwühlend sein, erzählt Paul Wesslowski. „Die normalen Brände hakt man ab“, sagt er: „Doch wenn Menschen zu Schaden kommen nimmt einen das sehr mit“. Brietzig ist einer der wenigen Bereiche, in der die Feuerwehr nur zwei, drei Mal im Jahr zum Einsatz kommt, ergänzt Carsten Matzdorf. Und so wurde es am Ende wirklich wahr: Brietzig holte den Pokal.