Bundespolizei-Erfolg:

Drogenfahrt endet auf der Autobahn

Mit Drogen im Körper und im Schuh versuchte ein Mann,das Nachbarland Polen zu erreichen. Er kam auf seiner Fahrt aber nicht weit.

Auf der A 11 wurde ein Mann erwischt, der Kokain intus hatte. Außerdem wollte er Drogen schmuggeln. Welche, ist noch unklar.
Patrick Pleul Auf der A 11 wurde ein Mann erwischt, der Kokain intus hatte. Außerdem wollte er Drogen schmuggeln. Welche, ist noch unklar.

Pech im doppelten Sinn hatte ein Brite, der der Gemeinsamen Kontrolleinheit der Bundespolizei auf der A 11 ins Netz ging. Als die Polizisten den Mann überprüften, stellten sie fest, dass gegen den Renault-Fahrer aus Berlin ein Beschluss des Amtsgerichts Tiergarten zum Entzug der Fahrerlaubnis vorlag. Ausgestellt wurde der im Januar, weil der Brite unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss Auto gefahren war. Auch bei der aktuellen Kontrolle hatten die Beamten den Eindruck, dass der Mann unter Drogeneinfluss stehen könnte; es bestanden Zweifel an seiner Fahrtüchtigkeit. Hinzugezogen wurden deshalb Mitarbeiter der Bundeszollverwaltung. Sie konnten diese Zweifel über einen Drogenschnelltest bestätigen. Das Ergebnis: Der 25-Jährige hatte Kokain und Opiate konsumiert.

Ein Drogenspürhund fand im Kofferraum des Fahrzeuges schließlich unter der Einlegesohle eines Turnschuhs eine Tüte mit etwa einem Gramm einer weißen Substanz. Um welches Betäubungsmittel es sich dabei handelt, wird eine Analyse ergeben. Der britische Staatsangehörige muss sich jetzt wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten. Der Führerschein wurde eingezogen.