In Bayern gesucht:

Bundespolizei fasst an der Grenze mutmaßlichen Sex-Täter

Eher zufällig ist der Bundespolizei am Grenzübergang Pomellen ein Mann aufgefallen, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Der Tatverdacht: Vergewaltigung und sexueller Missbrauch.

Weil gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag, verhaftete ihn die Bundespolizei an Ort und Stelle.
Boris Roessler (Motivbild) Weil gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag, verhaftete ihn die Bundespolizei an Ort und Stelle.

Der Bundespolizei ist am Mittwoch bei einer routinemäßigen Kontrolle ein mutmaßlicher Sex-Straftäter ins Netz gegangen. Gegen 12.10 Uhr kontrollierten auf der A 11 Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk einen polnischen Kleintransporter, der in Richtung Berlin unterwegs war. Fahrer des Fahrzeuges war ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger.

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann aus Broczyno ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes München aus dem Februar 2016 wegen des Verdachts der Vergewaltigung beziehungsweise des sexuellen Missbrauchs besteht. Der 46-Jährige wurde verhaftet und nach der Eröffnung des Haftbefehls am Amtsgericht Pasewalk in die Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg verbracht. 

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