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Bundespolizei unterbindet unerlaubte Einreise in drei Fällen

Die Pasewalker Bundespolizei hat kürzlich in drei Fällen Männer kontrolliert, die unerlaubt nach Deutschland eingereist waren und sich hier ohne die notwendigen Dokumente aufhielten. Die Männer aus Russland und der Ukraine wurden daraufhin zunächst in Gewahrsam genommen.

Die Bundespolizei und Polizisten des Hauptreviers haben insgesamt drei Männer kontrolliert, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielten.
Nicolas Armer Die Bundespolizei und Polizisten des Hauptreviers haben insgesamt drei Männer kontrolliert, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielten.

Bereits am Freitagmorgen wurde ein 37-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger, der in einem polnischen Linienbus mitfuhr, auf der A11 von der Pasewalker Bundespolizei kontrolliert. Sein Visum für Polen war bereits im Mai 2016 abgelaufen. Die erforderlichen Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland konnte er nicht vorweisen.

In der Nacht zum Sonntag stellten die Beamten einen russischen Staatsangehörigen fest, der ebenfalls nicht über die notwendigen Dokumente verfügte, um in Deutschland einzureisen oder sich hier aufzuhalten. Der 47-Jährige war kurz zuvor mit einem polnischen Linienbus auf der A11 eingereist.

In Gewahrsam genommen

Am Sonntagmorgen wurde gegen 10.30 Uhr ein ukrainischer Staatsangehöriger auf B113/Abzweig Schuckmannshöhe von Kräften des Polizeihauptreviers kontrolliert. Auch dieser 35-jährige Mann konnte keine Dokumente für die bereits erfolgte Einreise nach Deutschland vorweisen. Er wurde, wie auch die anderen beiden Männer, in Gewahrsam genommen.

Gegen die drei Osteuropäer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Ausreise nach Polen.