Unfälle:

Das erste Eis und schon kracht es

Der erste Frost und die ersten Schneeflocken reichen zu Beginn eines jeden Winters aus, um die ganz Schnellen auszubremsen – mit einer Landung im Straßengraben.

Steffen Günther (links), Inhaber des Abschleppdienstes Günther, nimmt zusammen mit Mitarbeiter Marco Müller den an der Anschlussstelle Pasewalk-Nord verunfallten Audi in Augenschein.
Rainer Marten Steffen Günther (links), Inhaber des Abschleppdienstes Günther, nimmt zusammen mit Mitarbeiter Marco Müller den an der Anschlussstelle Pasewalk-Nord verunfallten Audi in Augenschein.

Alle Jahre wieder: Die Autofahrer sind von der Eis- und Schneeglätte überrascht – es kracht! Genau so lief es am Dienstag in der Region Pasewalk-Penkun ab. Der erste Schneefall in der Nacht und am Morgen, verbunden mit Eisglätte, brachte eine Reihe von Fahrzeugen so stark ins Rutschen, dass sie entweder in den Leitplanken oder im Graben landeten beziehungsweise ineinander fuhren. Am härtesten ging es auf der Autobahn 20 zwischen Strasburg und der Anschlussstelle Pasewalk-Nord zu. Rund 400 Meter vor der Ausfahrt krachten fünf Autos bei zwei Auffahrunfällen ineinander.

„Gegen 7 Uhr passierte der erste Unfall, in dem zwei Fahrzeuge verwickelt waren. Schaden 33 000 Euro“, informiert Eike Wiethoff, Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg. „Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet – bis es an dieser Stelle erneut krachte.“ In dem zweiten Unfall waren drei Fahrzeuge verwickelt. Zwei Autos mussten hier verkehrsbedingt bremsen. Da der nachfolgende Fahrer witterungsbedingt nicht so schnell reagieren konnte, fuhr er auf. Rund 20 000 Euro betrug hierbei der Sachschaden. Fast zwei Stunden lang mussten die Autofahrer in Fahrtrichtung Stettin eine Vollsperrung und anschließend Behinderungen in Kauf nehmen.

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