Bienenfreundliche Stadt:

Das ist mal ein leckerer Honig!

Immer weniger einheimischer Honig in den Supermarktregalen. Und Obstplantagen, in denen es immer weniger Bienen gibt. Diesen Trend will man in Pasewalk nicht hinnehmen.

Justin, Alex und Till schmeckt der Honig jetzt besonders, denn sie wissen, wo er herkommt. Foto: Angela Stegemann
             
Angela Stegemann Justin, Alex und Till schmeckt der Honig jetzt besonders, denn sie wissen, wo er herkommt. Foto: Angela Stegemann  

Mitten im Supermarkt ist der Frühstückstisch gedeckt. Den vier- bis fünfjährigen, die da am Tisch sitzen, schmeckt es. Die Einkaufenden schauen verwundert: Was ist denn das? Die ganze Aktion, die auf den ersten Blick spaßig aussieht, hat einen ernsten Hintergrund. Silke Thorhauer, die Inhaberin des Pasewalker Rewe-Supermarktes, möchte auf den Missstand der Bienen aufmerksam machen. Denn es gibt immer weniger davon. Das wissen jetzt auch die Kinder der benachbarten Johanniter-Kita "Haus der fröhlichen Jahreszeiten". Silke Thorhauer hat sie zum Frühstück eingeladen. Zuvor beschäftigten die Kleinen sich tagelang mit den Bienen. Und wissen jetzt nicht nur, das der einheimische Honig am besten schmeckt

Pasewalk ist ganz offiziell eine bienenfreundliche Stadt. So wird bei allen öffentlichen Bepflanzungen darauf geachtet, dass es genügend Blüten für die Bienen gibt. Auch Pasewalker Bürger setzen sich für den Erhalt des Bienenvolkes ein. Im nächsten Jahr will man in der Stadt den schönsten Kleingarten küren.

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