Landkreis warnt:

Neuer Masern-Fall in Vorpommern

Wieder Alarm im Gesundheitsamt des Landkreises. Der vierte Fall von Masern innerhalb weniger Tage ist nun bekannt geworden.

Der aktuelle Fall erinnert auch daran, den eigenen Impfstatus prüfen zu lassen. Hier können Kinderärzte, Allgemeinmediziner oder das Gesundheitsamt weiterhelfen. 
Achim Scheidemann Der aktuelle Fall erinnert auch daran, den eigenen Impfstatus prüfen zu lassen. Hier können Kinderärzte, Allgemeinmediziner oder das Gesundheitsamt weiterhelfen. 

Das Gesundheitsamt hat am Montag bekannt gegeben, dass innerhalb weniger Tage der bereits vierte Fall von Masern im Landkreis festgestellt wurde. Der betroffene Schüler hatte im Rahmen eines Praktikums mehrere Tage in Berlin verbracht und sich dort wohl angesteckt . Davon geht Amtsärztin Marlies Kühn aus. Auch er war ungeimpft – wie auch die in der vergangenen Woche gemeldeten zwei Kinder aus Dresden und die junge Frau aus unserer Region

Die Mitarbeiter des Amtes seien nun daran, sämtliche Menschen aus dem Umfeld des Schülers zu informieren, die regelmäßig mit ihm in Kontakt stehen. Damit soll das Ansteckungsrisiko für Klassenkameraden, Verwandte und Freunde des Jugendlichen verringert werden. „Wie in den drei anderen Masern-Fällen werden auch diesmal der Impfstatus abgeklärt und die Impfausweise überprüft“, so Amtsärztin Kühn. „Außerdem werden die Kontaktpersonen geimpft und über die Symptome von Masern aufgeklärt.“

Beschäftigungs- und Besuchsverbot für 14 Tage

Kontaktperson dürfen nur mit komplettem Impfstatus beziehungsweise dem Nachweis einer ausreichenden Immunität in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sein oder diese besuchen – das betrifft vor allem Lehrer, Altenpfleger, medizinisches Personal und Erzieher, aber auch Schülerinnen und Schüler sowie Kitakinder. Liegt dieser Nachweis nicht vor, oder die Impfung wird abgelehnt, muss ein Beschäftigungsverbot beziehungsweise ein Besuchsverbot von 14 Tagen ausgesprochen werden.

Weil die Masern in vielen Fällen gefährliche Folgeerkrankungen auslösen können, rät das Gesundheitsamt dazu, den eigenen Impfstatus zu überprüfen. Wenn unklar ist, ob eine vollständige Impfung erfolgt ist, können Kinderärzte, Allgemeinmediziner oder das Gesundheitsamt weiterhelfen.

 

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