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Ein Energie-Konzept mit Ecken und Kanten

Die Stadt Pasewalk hat von Wissenschaftlern ein Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen. Die Stadtvertreter sollen das am 12. September abnicken. Doch nicht jeder ist damit glücklich.

Derzeit befinden sich rund um Pasewalk auf rund 34 000 Quadratmetern Photovoltaikanlagen. Das ist aber nur ein Drittel dessen, das möglich ist.
Patrick Pleul Derzeit befinden sich rund um Pasewalk auf rund 34 000 Quadratmetern Photovoltaikanlagen. Das ist aber nur ein Drittel dessen, das möglich ist.

Bis 2050 könnten 78 Windräder, leistungsfähiger als jetzt, um Pasewalk stehen. Derzeit befinden sich auf rund 34 000 Quadratmetern Photovoltaikanlagen. Das ist aber nur ein Drittel dessen, das möglich ist. Diese Visionen zeigt das Klimaschutzkonzept auf. Das hört sich gut an, aber einige Pasewalker Stadtvertreter haben Zweifel daran. Denn das Hauptaugenmerk für energetische Maßnahmen liegt vor allem auf privaten Haushalten. Angesicht der finanziellen Lage eines Großteils der Stadtbewohner sagt CDU-Fraktionschef Rüdiger Behrendt: "Die Leute hier sind nicht so finanzkräftig. Wer soll das bezahlen?" Ein erster Schritt könnte es nach den Aussagen der Macher der Studie sein, einen Klimaschutzmanager einzustellen. Diese soll zunächst für drei Jahre Maßnahmen koordinieren und nach Fördermöglichkeiten suchen.