Ehepaar obdachlos:

Ein Knall und schon brannte das ganze Haus

In der Pasewalker Blumenstraße stand am Sonnabend ein Wohnhaus in Flammen. Das Feuer war urplötzlich in der Elektrik des Hauses ausgebrochen. Die Bewohner hatten das Haus vor 55 Jahren zusammen errichtet. Nun sind sie obdachlos.

Um den Dachstuhlbrand zu löschen, kam die Drehleiter der Pasewalker Feuerwehr zum Einsatz.
Christopher Niemann Um den Dachstuhlbrand zu löschen, kam die Drehleiter der Pasewalker Feuerwehr zum Einsatz.

1960 hatten die Eheleute, sie ist schon über 80, das Haus gemeinsam erbaut, seitdem wohnten sie dort. Doch diese Idylle nahm Sonnabendnachmittag ein jähes Ende. Er saugte gegen 16 Uhr gerade Staub. „Mit einem Mal gab es einen lauten Knall“, erzählt er. Als er den Sicherungskasten öffnen wollte, kamen ihm bereits Flammen entgegen. Ein erster Löschversuch schlug fehl.

Als die Feuerwehren aus Pasewalk, Belling, Krugsdorf, Jatznick, Borken, Blumenhagen und Rollwitz eintrafen, brannte bereits der Dachstuhl des Hauses. Es ging nicht nur darum, den Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle zu bringen, meinte Einsatzleiter Jürgen Templin. Sondern bei über 30 Grad und Trockenheit bestand auch akute Gefahr, dass die Flammen auf angrenzende Wohnhäuser übergreifen. Auch Mitarbeiter der Stadtwerke kamen, um Gas und Strom vom Haus abzuklemmen.

Nach einer Dreiviertelstunde rückten die ersten Wehren ab. Für die 57 Feuerwehrleute, denen der Schweiß nur so herunterlief, wurden Getränke organisiert. Schnell vor Ort war auch Pasewalks Vize-Bürgermeisterin Diana Vahl. Sie sprach den Feuerwehrleuten ein großes Dankeschön aus.

Die Eheleute kamen zunächst bei Verwandten unter, die Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn war groß. Diana Vahl will sich darum kümmern, dass die beiden Hilfe bekommen. Denn der ganze Papierkram, beispielsweise mit der Versicherung, muss nun erst einmal bewältigt werden.

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