Bundesstraße über Stunden gesperrt:

Haus aus dem 17. Jahrhundert in Jatznik in Flammen

Den Brand eines Einfamilienhauses musste die Feuerwehr am Donnerstagabend in Jatznick löschen.

Gegen 17 Uhr bemerkten die Eigentümer den Brand im Dachstuhl des leerstehenden Hauses.
Christophe Niemann Gegen 17 Uhr bemerkten die Eigentümer den Brand im Dachstuhl des leerstehenden Hauses.

Gegen 17 Uhr war im Dachbereich eines leerstehenden Hauses aus dem 17. Jahrhundert aus bislang ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Die dunkle Rauchsäule stand über dem kompletten Dorf und war sogar bis nach Pasewalk und Ferdinandshof zu sehen. Die Brandlöscher hatten zum Glück einen kurzen Weg, denn das Gebäude befindet sich direkt gegenüber dem Feuerwehrstützpunkt.

Die örtliche Wehr bekam Unterstützung von Feuerwehrleuten aus den umliegenden Ortschaften, die den Dachstuhlbrand von mehreren Hausseiten bekämpften. Außerdem wurde die Drehleiter der Pasewalker Feuerwehr ausgefahren, um die Flammen auch aus der Luft zu löschen. Da giftige Brandgase freigesetzt wurden, mussten einige Feuerwehrleute schwere Atemschutzgeräte tragen.

Personen wurden nach Auskunft der Polizei nicht verletzt. Das unbewohnte Gebäude sollte demnächst renoviert werden, teilte die Polizei weiter mit. Während der Löscharbeiten war die B 109 im kompletten Dorf für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. Der Sachschaden wurde auf 25 000 Euro beziffert.

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