Kellerbrand:

Feuerwehr kommt gerade noch rechtzeitig

Weil eine Frau aufmerksam war und schnell die Feuerwehr rief, konnte wohl der Brand in einem Wohnblock in Löcknitz verhindert werden.

In diesem Wohnblock in Löcknitz hat es gebrannt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer vom Keller auf den Rest des Hauses übergreift.
Denny Kleindienst In diesem Wohnblock in Löcknitz hat es gebrannt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer vom Keller auf den Rest des Hauses übergreift.

"Das war heikel", sagte der Löcknitzer Wehrführer Enrico Harms. Die Feuerwehr sei gerade noch rechtzeitig alarmiert worden. Gerufen hatte sie Renate Klein. Sie wohnt im ersten Stock des Wohnblocks in der Löcknitzer Abendstraße. Als sie am Freitagvormittag Rauchschwaden vor ihrem Fenster sah, ging sie auf den Balkon, entdeckte, dass der Rauch aus dem Keller kam und wählte sofort die Rettungsnummer. 

Als die Feuwehrwehr kam, hatte sich das Feuer bereits im Keller des Wohnblocks ausgebreitet. Eine Couch stand dort in Flammen, und auch die Parzellen aus Holzlatten brannten. Der Rauch vernebelte den gesamten Treppenaufgang. Ein Übergreifen des Feuers konnte die Feuerwehr aber verhindern.

Verletzt wurde niemand. Auch seine Wohnung musste anschließend niemand der Hausbewohner verlassen. Laut Maria-Theresia Odendall, Chefin der Löcknitzer Wohnungsverwaltungsgesellschaft, leben in dem Treppenaufgang 28 Menschen. Unter ihnen sind neben Deutschen und Polen auch zehn Flüchtlinge. Zwischen ihnen und den anderen Bewohnern hatte es schon häufiger Streit gegeben. Allerdings hätte sich die Situation in den vergangenen Wochen beruhigt, sagte Maria-Theresia Odendall.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.  

 

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