Dieb kokelte Beute an:

Feuerwehr schnappt Einbrecher zwei Mal!

Nach der Haftentlassung vergingen keine zwölf Stunden, bis sich ein 54-Jähriger aus Polen erneut aufmachte, um im grenznahen Raum Buntmetall zu stehen. Wie am Tag zuvor wurde er von der Feuerwehr erwischt.

Zwei Mal in zwei Tagen stellte die Feuerwehr einen Einbrecher und wurde damit zur Hilfspolizei.
Davis/Fotolia; Montage: NK Zwei Mal in zwei Tagen stellte die Feuerwehr einen Einbrecher und wurde damit zur Hilfspolizei.

Dieser spezielle polnische Buntmetalldieb und Einbrecher kann es einfach nicht lassen. Nach einem Hauseinbruch in Gellin stieg er tags darauf in einem verlassenen Stall in Bismark ein. An beiden Orten hatte es der 54-jährige Pole auf die Kabel abgesehen, die er in den Gebäuden abmontierte. In Gellin  versuchte er dann, in der Ofenheizung im Keller die isolierten Kabel zu verbrennen, um an das reine Buntmetall zu gelangen. Weil sich sehr starker Rauch entwickelte, rückte die Feuerwehr aus und entdeckte den Mann auf dem Dachboden.

Der Handel mit Buntmetall muss allerdings äußerst attraktiv sein, denn der Mann ließ nach der polizeilichen Vernehmung nur Stunden vergehen, dann schlug er in Bismark wieder zu. Ein neuer Ort, aber ein und die selbe Vorgehensweise: In der oberen Etage des Stallgebäudes, die als Büro diente, montierte er Kabel ab, steckte sie wie bei seinem ersten Einbruch in Gellin in einen Ofen, um dort die Isolierung abzubrennen. Wieder rückte die Feuerwehr an, wieder wurde der Dieb entdeckt. Der Mann musste sogar mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus nach Pasewalk gebracht werden, konnte dieses nach kurzer Zeit aber wieder verlassen: Erneut als freier Mann.

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