Flugzeugstreit:

Fliegt der Gyrokopter-Hersteller jetzt raus?

Er sorgt in Pasewalk noch immer für Schlagzeilen, der gebürtige Österreicher Richard Waidhofer. Der Mann wollte in Pasewalk ganz groß Tragschrauber, so genannte Gyrokopter, bauen. Alles deutet nun darauf hin, dass er abfliegt - ohne seinen Traum in Pasewalk verwirklicht zu haben.

Im Vordergrund steht ein erstes Teil für einen DiNelly-Tragschrauber. Es handelt sich um den Prototyp, den Richard Waydhofer auch künftig in Pasewalk entwickeln will.
Archiv/Rainer Marten Im Vordergrund steht ein erstes Teil für einen DiNelly-Tragschrauber. Es handelt sich um den Prototyp, den Richard Waydhofer auch künftig in Pasewalk entwickeln will.

Ist es richtig, dass die Firma DiNelly aus dem Pasewalker Kompetenzzentrum für den Flugzeugbau und die Flugzeugentwicklung (KFF) auszieht, mehr noch ausziehen muss? Richard Waidhofer, der sich lange Zeit als Geschäftsführer/Leitung Konstruktion des Tragschrauberbauers DiNelly bezeichnete, sagt nein. "Nein, das ist nicht richtig. DiNelly muss hier nicht ausziehen, da DiNelly hier einen gültigen unbefristeten Mietvertrag für das KFF hat", teilte er dem Nordkurier schriftlich mit, nach dem dieser angefragt hatte.

Aus der Sicht der Stadt Pasewalk stellt sich allerdings alles ganz anders dar: "Am Dienstag (20. August - d.Red.) gibt es zwischen dem Vermieter der Flächen, der Pasewalker Wohnungsbaugenossenschaft und dem Mieter, Herrn Christian Engelen einen Termin zur Übergabe der von Herrn Engelen gemieteten Flächen. Das Mietverhältnis endet. Herr Waidhofer hatte nur einen Untermietvertrag", teilte auf Nachfrage Pasewalks Bürgermeister Rainer Dambach mit. Es wisse, dass Herr Waidhofer die von der Firma DiNelly genutzten Flächen weitgehend, aber noch nicht komplett, geräumt hat.

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