Bauarbeiten:

Gartencenter: Es geht voran, aber eine Weile dauert’s noch

Am Pasewalker Gartencenter von Toom wird gebaut, gebaut, gebaut... Wie geht es eigentlich voran und wann soll alles fertig sein? Wir haben nachgefragt.

So sieht der Bau schon lange aus. Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, dass es nicht richtig vorangeht.
Angela Stegemann So sieht der Bau schon lange aus. Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, dass es nicht richtig vorangeht.

Die Metallkonstruktion für Pasewalks neues Toom-Gartencenter an der Torgelower Straße steht jetzt schon eine ganze Weile. „Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es nicht richtig vorangeht. Wenn man vorbeifährt, sieht es immer gleich aus“, sagt ein Pasewalker. Dabei hätte er sich eigentlich eine schöne Adventsausstellung im neuen Center vorstellen können. Ganz so schnell geht es allerdings nicht, so Architekt Klaus Nissen vom Bauherren, der Flensburger DIAG Immobilien GmbH. 2,5 Millionen Euro am Rande des Pasewalk-Centers wollen erst einmal verbaut werden.

„Die Bauleute sind sehr fleißig“, schätzt der Architekt ein. Derzeit arbeiten vier Firmen auf der Baustelle. Um das Center fertigzubekommen, wird sogar am Wochenende gewerkelt. Aber der Baugrund erwies sich schlechter als gedacht. Außer im Bauamt der Stadt Pasewalk malten die bürokratischen Mühlen manchmal recht langsam, berichtet Klaus Nissen. Seiner Ansicht nach ist es schon zu merken, dass die Verwaltung des neuen Großkreises erst noch dabei ist, sich zu finden. Doch dieses ganze Hin und Her soll jetzt vergessen sein. Der Investor setzte klare Termine. Bis zum 22. November soll die Warmhalle fertig sein, Teile des Außenbereiches bis zum 6. Dezember.

Im Januar soll alles fertig sein

Die Termine sind zu halten, versichert Guido Nentwich von der gleichnamigen Pasewalker Baufirma. Seine Leute bauen nicht nur mit, der Bauunternehmer übernahm auch einen Teil der Koordination vor Ort. Auf alle Fälle sind die Einheimischen froh, dass auch sie einen Teil der Aufträge abbekommen haben. Rund 50 Prozent blieben in der Region.

Weil die Leute bisher gut gearbeitet haben, wollte Klaus Nissen ihnen jetzt Dankeschön sagen. Nun ist es schwer, ein Gebäude mit einer Metallkonstruktion zu richten. Trotzdem wurde eine kleine Richtkrone in die Ecke gestellt. Reinhold Meyer von der gleichnamigen Jatznicker Zimmerei, sprach einen Richtspruch. Und Klaus Nissen gab das Ziel vor: „Im Frühjahr sollen die Leute ihre Primeln hier kaufen können.“ Er rechnet damit, dass im Januar alles fertig wird.