Graffiti im Eingangsbereich:

Diese Schüler sprühen nur so vor Ideen

Man kann in den Winterferien natürlich seine Freizeit an jedem Ort der Welt verbringen – Hauptsache nicht in der Schule! Oder aber man trifft sich genau dort am helllichten Tag, um die Wand im Eingangsbereich mit einem Graffiti zu verzieren.

Sie arbeiteten am Projekt mit: Lucy Mertens, Max Schwarz, Julian Rodewald und Jonas Wolf (von links) sowie Nele Boy.
Foto: Rainer Marten Sie arbeiteten am Projekt mit: Lucy Mertens, Max Schwarz, Julian Rodewald und Jonas Wolf (von links) sowie Nele Boy.

In den Ferien einige Tage lang zur Schule gehen – das liegt nicht jedem. Nele Boy, Lucy Mertens, Jonas Wolf, Julian Rodewald und Max Schwarz von der Europaschule Arnold Zweig indes taten das drei Tage lang, während ihre Mitschüler die Winterferien genossen.

Sie wirkten dort an einer Idee mit, die Schulsozialarbeiterin Angela Trapp und Kunstlehrerin Birgit Schröder den Schülern schmackhaft machten. Unter fachkundiger Anleitung sollen die Siebent- bis Zehntklässler ihr ohne Zweifel vorhandenes künstlerisches Talent in einer nicht alltäglichen Art an einem prägnanten Ort beweisen. „Der Eingangsbereich der Schule ließ schon lange zu wünschen übrig“, sagte Schulsozialarbeiterin Angela Trapp. „Er sollte modern und einladend gestaltet werden.“

Leider gibt es fürs Sprühen keine Noten

Aber was bedeutet modern und einladend? Und vor allem: Was passt in die Zeit? Die Schüler diskutierten gemeinsam mit ihrem künstlerischen Berater, der Kunstlehrerin und der Schulsozialarbeiterin das Projekt. Und die jungen Leute sprühten nur so vor Ideen. Klar, dass die Idee reifte, den Schuleingang mit der Spraydose als Willkommensbereich zu gestalten. Willkommen, Välkommen, Bienvenida, Welcome... In acht Sprachen werden jetzt Schulbesucher willkommen geheißen.

Für jedes Wort musste eine entsprechende Schablone gefertigt werden. Zusätzlich gestalteten die Schüler eine Fläche im Obergeschoss. Die Idee für diese Wand war schneller geboren: Eine Europaschule benötigt eine Europakarte! Das Ergebnis kann sich insgesamt sehen lassen. Nur leider: So schön und gelungen alles ist – es gibt keine Zensuren. Eine 1 wär allen sicher!

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Kommentare (2)

Schönes Wandbild! Hoffentlich wurde den Schülern nebenbei auch der Unterschied zwischen Graffiti und Graffito erklärt. ;)

Ist der sogar im Duden vorkommende Begriff "Graffitis" nicht eigentlich doppelt gemoppelt da Graffiti ja schon die Mehrzahl von Graffito ist?