Zum Ausgleich eine Straße:

Hamburger Firma will Windräder bei Ladenthin bauen

Schon recht bald könnten sich am Dorfrand von Ladenthin Windräder drehen. Die Grambower Gemeindevertreter haben grünes Licht für das Vorhaben gegeben.

So könnte Ladenthin schon bald aussehen. Die Grambower Gemeindevertreter haben sich für Windkraftanlagen ausgesprochen.
Montage: Bauer So könnte Ladenthin schon bald aussehen. Die Grambower Gemeindevertreter haben sich für Windkraftanlagen ausgesprochen.

Dirk Buschmann hofft, dass alles möglichst zügig vorangeht. "Wir rechnen damit, dass wir noch in diesem Jahr die Baugenehmigung bekommen und das Projekt im Jahr 2017 realisieren können", sagt der Projektentwickler der Firma Eurowind Energy.

Straße als Ausgleich

Das Hamburger Unternehmen beabsichtigt, südlich und südöstlich von Ladenthin fünf Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils drei Megawatt zu errichten. 2017 sollen sich die Förderbedingungen für Windanlagen ändern. Als Ausgleich für den Bau der Windräder in Ladenthin plant Eurowind den Ausbau der Straße von Ladenthin nach Pomellen.

Die Grambower Gemeindevertreter haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig für das Projekt ausgesprochen. Eine als befangen geltende Abgeordnete stimmte nicht mit ab. "Auch wenn wir dagegen wären, hätte das nur aufschiebende Wirkung. Der künftige Betreiber erfüllt alle Auflagen. Das Vorhaben ist privilegiertes Bauen im Außenbereich", sagt Grambows Bürgermeister Mirko Ehmke. 

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