Neu Polzower findet totes Schaf auf der Koppel:

Hat das ein Wolf angerichtet?

Neu Polzow rätselt: War es ein Wolf, der auf dem Hof der Familie Schönhoff wütete? Axel Schönhoff geht davon aus. Es gibt Indizien, sagt er. Der Wolfsbeauftragte hegt allerdings so seine Zweifel.

Das gerissene Schaf. Es sah schlimm zugerichtet aus, als Axel Schönhoff das Tier fand. Aus seiner Sicht war das Schaf zu groß, um von einem Fuchs gerissen zu werden.
B. Schönhoff Das gerissene Schaf. Es sah schlimm zugerichtet aus, als Axel Schönhoff das Tier fand. Aus seiner Sicht war das Schaf zu groß, um von einem Fuchs gerissen zu werden.

Birgit und Axel Schönhoff besitzen den letzten Hof in Neu Polzow. Hühner und Enten, im Stall auch Schweine sowie in der Tiefe des Grundstücks eine 17-köpfige Schafherde sorgen für Arbeit. Täglich gegen sechs Uhr macht sich deshalb Axel Schönhoff ans Werk, dreht seinen Hofrundgang und versorgt die Tiere. Als er vor einigen Tagen morgens einen Blick zur Schafherde wirft, bemerkt er es sofort: Die Herde ist völlig verstört. Dann entdeckt er ein stattliches Jungtier – es liegt tot in der Koppel. Kehlbiss. „Ich sah nicht nur diesen Biss, sondern staunte, dass die ganze Vorderseite, Schulter, Teile der Brust weggefressen waren. Alles war noch sehr frisch.“

Für den Mann gibt es nur einen Schuldigen: Da hat ein Wolf zugeschlagen! Seit mehr als fünfzig Jahren halten Schönhoffs Schafe. Und nie ist etwas passiert. „Weil das geschlagene Tier sehr groß war, kommt für mich auch kein anderer Räuber in Frage, als ein Wolf. Ein Fuchs, wie manche denken? Ich glaube das nicht!“

Axel Schönhoff informierte nach dem Fund des Kadavers Thorsten Dinse, der als Wolfsbeauftragter in der Uecker-Randow-Region derartige Fälle untersucht. Dinse hegte allerdings Zweifel, dass Isegrimm gewildert hat. Für ihn stimmte unter anderem an einer  Biss-Stelle der Zahnabstand nicht. Proben sollen nun DNA-Aufschlüsse liefern.

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