Apsis der Grabkapelle saniert:

Hier kann man jetzt nach den Sternen greifen

Seit fünfzehn Jahren entsteht Schritt für Schritt die von Schuckmannsche Grabkapelle in Battinsthal neu. Das jüngste Projekt, die renovierte Apsis, wurde Freitag übergeben. Das Werk lässt ahnen, wie der Innenraum einmal komplett aussehen wird.

Das Palmettenfries in der Apsis war bereits vorhanden. Es erhielt eine andere Farbe und musste in weiten Teilen komplett rekonstruiert werden.
Rainer Marten Das Palmettenfries in der Apsis war bereits vorhanden. Es erhielt eine andere Farbe und musste in weiten Teilen komplett rekonstruiert werden.

In der Battinsthaler Grabkapelle gibt es rund 150 Sterne, die schon heute einen Namen tragen - den eines Spenders. Ob sie, wie in DJ Özis Song beschrieben, in der Nacht verschenkt wurden, weiß niemand. Aber das würde das alles sehr romantisch machen. Seit Wochen leuchten die von den Bürgern erworbenen Sterne wieder weißgold an dem restaurierten Kapellenhimmel der Apsis. In Augenschein nahmen das am Freitag Krackows Bürgermeister Alfred Hopfinger, Mitglieder des Kapellenvereines und Einwohner aus Battinsthal.

In der Kuppel mit dem Sternenhimmel setzten die Restauratoren auf die Bestandssicherung, erläuterte Restauratorin Johanna Bethke.Die Apsis, Blickfang des Gebäudes, macht nur etwa dreißig Prozent des Innenraumes aus. Ihr renovierter Zustand lässt schon jetzt erahnen, wie das Gebäude einmal komplett aussehen wird.

Seit der Vereinsgründung 2001, so listete Vereinsmitglied Reinhard von Hirschheydt auf, wurden in das Gebäude rund 348 900 Euro investiert, davon ein Eigenanteil der Gemeinde und des Fördervereines in Höhe von 138 800 Euro. Für die weiteren Arbeiten sammelt der Verein noch immer Geld. 

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