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Holperpiste adé! Doch dafür mussten Bäume weichen

Blankensee kümmert sich um seine Holperpiste. Da die Bäume an der Straße nach Bismark den Belag nach oben gedrückt und so für unschöne Huckel gesorgt haben, wurde ihnen nun zu Leibe gerückt. Und es scheint, als sägt man in und um Blankensee besonders schnell.

Noch dem Baumsägetag: Inzwischen liegen die Bäume auf den Brachflächen neben der Straße. Dort werden sie nun zerlegt.
Denny Kleindienst Noch dem Baumsägetag: Inzwischen liegen die Bäume auf den Brachflächen neben der Straße. Dort werden sie nun zerlegt.

Aufatmen bei Autofahrern: Gerade einmal einen Tag dauerten die Baumpflegearbeiten an der Ortsverbindung zwischen Blankensee und Bismark, obwohl schon eine Straßensperrung bis morgen beantragt war, dauerten sie kürzer als gedacht, nämlich gerade einmal einen Tag. „Circa 40 Bäume in allen Stärken wurden abgesägt“, sagt Bürgermeister Stefan Müller. Die meisten davon seien aber dünnere Exemplare gewesen. Auch Äste, die in die Straße hinein ragten, wurden entfernt.

Die Entfernung der Bäume war nötig, da auch Kleinholz Mist machen kann. So haben die nah an der Straße stehenden Bäume mit ihren Wurzeln den Belag nach oben gedrückt, erklärt der Bürgermeister. Die Straße haben sie dadurch stellenweise in eine richtige Holperpiste verwandelt. Mit der Fällung ist die Ursache des Problems nun behoben.“ Dass das alles so schnell ging, darüber ist Müller „nicht unglücklich“, wie er sagt. An besonders scharfen Sägen in Blankensee oder anderen Wunderwerkzeugen liege es aber nicht. Sondern „an den vielen fleißigen Helfern von der Agrargesellschaft Pampow-Blankensee.“ 

Den verbliebenen Huckeln soll nächstes Jahr zu Leibe gerückt werden. Sie werden abgefräst. Dann kommt neuer Asphalt darauf. Das laufe dann im Rahmen des ländlichen Wegebaus, erklärt der Bürgermeister. Die Kosten seien im Haushalt schon eingestellt worden. Wie lange die Straße dann gesperrt wird, weiß der Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt noch nicht.