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Im Frühling wird Dambachs Nachfolger gewählt

Im nächsten Jahr dürfen die Pasewalker dreimal an die Wahlurne treten. Noch vor der Europa- und der Kommunalwahl macht im März die Bürgermeisterwahl den Anfang.

Wer künftig das Sagen im Pasewalker Rathaus hat, das entscheidet sich am 23. März. 
Angela Stegemann/Archiv Wer künftig das Sagen im Pasewalker Rathaus hat, das entscheidet sich am 23. März. 

Pasewalks am 22. November verstorbener Bürgermeister Rainer Dambach ist beerdigt, die Gedenkfeier für ihn Vergangenheit. Doch egal, wo man derzeit hinkommt:  Die Menschen erinnern an ihn, Vereine legen Gedenkminuten ein. Muss man überhaupt schon so früh über ein neues Stadtoberhaupt reden? Schließlich haben wir doch mit der amtierenden Bürgermeisterin Gudrun Baganz eine fähige Frau. Doch die Regeln sind klar: Das Gesetz sieht innerhalb von wenigen Monaten eine Neuwahl vor.

In diesem Zusammenhang ist die derzeit am meisten gestellte Frage: Da am 25. Mai ohnehin Kommunalwahlen sind, kann man dann nicht auch gleich in Pasewalk den Bürgermeister mitwählen? Eben das wollen Verwaltung und die Mehrheit der Stadtvertreter vermeiden. „Das wäre einfach zu viel“, sagt Gudrun Baganz. Denn immerhin werden im Mai nicht nur die Stadtvertreter und Kreistage gewählt, auch für das Europaparlament finden an diesem Tag nämlich schon die Wahlen statt.

„Wir sind verpflichtet, innerhalb von fünf Monaten die Stelle des Bürgermeisters neu zu besetzen“, sagt die amtierende Bürgermeisterin. Mit verschiedenen Terminen wurde daher hin und her gerechnet. Jetzt steht fest, dass die Pasewalker am 23. März einen neuen Bürgermeister wählen. Dem Termin stimmten auch die Stadtvertreter zu. Einkalkuliert wurde dabei, dass es eventuell zu einer Stichwahl kommen kann. Diese müsste zwei Wochen nach der Wahl stattfinden. Dieser Termin wäre dann der 6. April.

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