Heizhaus stellt Versorgung ein:

Im Pappelweg ist Bibbern angesagt

Jetzt ist eingetreten, wovor 160 Bewohner des Pappelweges in Jatznick Angst hatten: Die Heizung bleibt kalt, das große Bibbern beginnt. Die Schweizer Kapital-Investoren tun nichts.

Hans-Georg und Rosel Gronwald wohnen seit 1978 im Jatznicker Pappelweg. Doch so eine Dreistigkeit, wie es die Schweizer an den Tag legen, ist ihnen noch nicht untergekommen. Sie haben keine warme Wohnung und kein warmes Wasser mehr.
Rita Nitsch Hans-Georg und Rosel Gronwald wohnen seit 1978 im Jatznicker Pappelweg. Doch so eine Dreistigkeit, wie es die Schweizer an den Tag legen, ist ihnen noch nicht untergekommen. Sie haben keine warme Wohnung und kein warmes Wasser mehr.

Es hatte sich schon abgezeichnet, doch jetzt ist es wahr geworden: Für rund 160 Jatznicker Bewohner des Pappelweges ist das große Bibbern angesagt! Die Schweizer CFE Portfolio I AG hatte die Blöcke 2013 ohne Heizhaus erworben - war allerdings über den Termin der Abschaltung desselbigen am Mittwoch lange vorher informiert.

Jetzt ist es passiert: Keine Wärmeversorgung, kein warmes Wasser mehr für die Mieter. "Bevor ich morgens zur Arbeit bin, war noch alles in Ordnung. Die Heizung sprang an und wurde warm. Doch nur einige Stunden später war alles anders". Melanie Drewniok stehen fast die Tränen in den Augen.

Hans-Georg und Rosel Gronwald wohnen seit 1978 im Pappelweg. "Zu DDR-Zeiten und auch nach der Wende war hier alles in Ordnung", so das Ehepaar. Doch seit die Schweizer die Blöcke gekauft haben, sei nichts mehr so, wie es war. Lange Wartezeiten bei Hausmeister- und Reparaturarbeiten waren da schon an der Tagesordnung. Und jetzt das, Ratlosigkeit über Ratlosigkeit.

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