Bürger bedanken sich:

Jetzt ist der neue Radweg endlich da!

Das Radwegenetz in der Region Uecker-Randow wird engmaschiger. Zum Wochenende wurden drei weitere Wegabschnitte entlang der B 104 übergeben. Papendorf, lange Zeit Protestgemeinde, zeigte sich jetzt sogar auf besondere Weise dankbar.

Die Bürger kamen reichlich, immerhin hatten sie einst für den Radweg protestiert. Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz (rechts), übergab die Trasse nun.
Rainer Marten Die Bürger kamen reichlich, immerhin hatten sie einst für den Radweg protestiert. Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz (rechts), übergab die Trasse nun.

Sogar Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) kam vorbei, um die Einwohner Papendorfs zu beglücken: Nach mehrmonatiger Bauzeit ist der 3865 Meter lange Geh- und Radweg von Plöwen in Richtung Bismark fertig.

Er führt nicht nur in Richtung Stettin und soll langfristig einen gefahrlosen Radtourismus über die Grenze hinweg ermöglichen, er führt in entgegengesetzter Richtung zum Grundzentrum Löcknitz und darüber hinaus auch ins Mittelzentrum Pasewalk. Entlang der B 104 wird es nach und nach für die Freizeitradler und für die Schüler sicherer.

Dankes-Plakat für Radweg

Die Gemeinde Papendorf verband die Inbetriebnahme von gleich zwei Radwegeabschnitten mit einer großen Kaffeetafel und einer Radtour in Richtung Pasewalk. Protestierten die Papendorfer einst geschlossen dafür, dass der Weg gebaut wird, bedankten sie sich nun genauso geschlossen, dass der Weg fertig ist. Zusätzlich hingen sie ein Dankes-Plakat auf.

Der erste Wegeabschnitt beginnt 1 500 Meter vor Papendorf aus Richtung Brietzig und endet vor dem Ortseingang. Der zweite Abschnitt beginnt am Ortseingang und endet an der Kreuzung B 104/B 109 in Pasewalk. Der Weg von Papendorf bis Pasewalk ist 2 600 Meter lang. Die Baukosten, die nahezu vollständig vom Bund getragen wurden, lagen bei rund 700 000 Euro.

Die jetzt übergebenen Radwegeabschnitte werten die Region insgesamt auf, denn die begleitenden Radwege sollen laut dem Raumordnungsprogramm des Landes zukünftig Bestandteil der großräumigen Entwicklungsachse Stettin-Rostock-Lübeck und Stettin-Neubrandenburg-Schwerin-Hamburg/Hannover sein.

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Kommentare (1)

...im ersten Absatz wohl ein bißchen was durcheinander gekommen...