Feld-Fund:

Landwirt stößt auf russische Splitterbombe

Beim Ausbringen von Dünger entdeckte ein Mitarbeiter der Raminer Agrargesellschaft nicht weniger als eine Bombe, die im Feld steckte. "Glück gehabt", kann man vor allem im Nachhinein sagen.

Eine Fliegerbombe wie diese lag im vorpommerischen Acker.
Symbolfoto / Ralf Hirschberger Eine Fliegerbombe wie diese lag im vorpommerischen Acker.

Landwirte sind früh unterwegs. Umso mehr dürfte sich der Mitarbeiter der Raminer Agrargesellschaft am Mittwochmorgen die Augen gerieben haben, als er beim Dünger-Ausfahren auf einer Ackerfläche bei Grambow plötzlich dieses Ding entdeckte. Aus der Erde ragte ein spitzes Objekt mit einem Zünder daran. Um 7.57 Uhr ging bei der Polizei dann die Meldung von einem Munitionsfund ein.

Die ersten Polizeibeamten, die vor Ort waren, schätzen noch, dass es sich um eine Fliegerbombe von circa 100 Kilogramm Gewicht handelt. Der Munitionsbergungsdienst korrigierte die erste Einschätzung dann und identifizierte die vermeintliche Fliegerbombe als russische Splitterbombe aus dem 2. Weltkrieg, inklusive Zünder.

Entschärfung geglückt

Die Mitarbeiter des Bergungsdienst konnten den Zünder an Ort und Stelle entfernen. Evakuierungsmaßnahmen oder Straßensperrungen waren nicht erforderlich. Die aufgefundene Bombe wurde anschließend nach Mellenthin zur Vernichtung verbracht.

Felix Pickert, Geschäftsführer der Raminer Agrargesellschaft, vermutet, dass die Bombe wohl bei den letzten Bodenbearbeitungsmaßnahmen schon mit nach oben gehoben wurde, sie damals aber nicht entdeckt worden ist. Das mögliche Poltern beim Umgraben habe man damals wohl auf einen größeren Stein im Acker geschoben, so Pickert.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung