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Liebe Pasewalker, habt Geduld!

Pasewalks Autofahrer sind genervt: Am Bahnübergang in der Torgelower Straße bilden sich Schlangen, weil dort schon wieder gebaut wird. Und das dauert noch eine ganze Weile.

Fußgänger, Rad- und Autofahrer sowie die Bauleute einer Anklamer Firma müssen in der Torgelower Straße Rücksicht aufeinander nehmen.
Angela Stegemann Fußgänger, Rad- und Autofahrer sowie die Bauleute einer Anklamer Firma müssen in der Torgelower Straße Rücksicht aufeinander nehmen.

Günter Uecker wohnt im Gemeindewiesenweg. „Ich habe momentan Schwierigkeiten, mit dem Auto von meinem Grundstück zu kommen“, sagt er. Der Grund: Am Bahnübergang in der Torgelower Straße wird gebaut. Die Umleitung führt über den Gemeindewiesenweg. Aber auch, wer von dort kommt, muss warten, um in die Linden- oder Feldstraße zu gelangen. Per Facebook schrieb uns eine Leserin: „Es interessiert  mich brennend, wie lange der Bahnübergang Ost noch gesperrt beziehungsweise nur in eine Richtung zu befahren ist. Es ist furchtbar. Jeden Tag steht man ewig in der Schlange, und die Stadt hält es nicht einmal für nötig, an der Lidl-Kreuzung eine abbiegende Hauptstraße zu machen.“

Weiterarbeit nach sieben Jahren

Zuständig für die Torgelower Straße ist das Straßenbauamt Neustrelitz. Das Kuriose an der ganzen Sache: Die Verkehrsader an sich wurde vor fast sieben Jahren saniert. Jetzt geht es weiter. Zu einem Gefahrenschwerpunkt entwickelte sich vor allem der Bahnübergang. An der Zug-Haltestelle in der Oststadt steigen zwar keine Menschenmassen aus. Aber diejenigen, die dann in Richtung Torgelower Straße gingen, standen auf der stark befahrenen Straße. Es gab keinen richtigen Übergang. Auch der Radweg wurde dort unterbrochen.

Zusätzliche Geh- und Radwege

Mit den Bauarbeiten werden die Pasewalker aber noch eine ganze Weile leben müssen, verdeutlichte auf Nachfrage des Nordkurier eine Bahnsprecherin. Wie sie sagte, erfolgte die Planung der gegenwärtigen Arbeiten durch das Straßenbauamt Neustrelitz. Im Bahnübergangsbereich werden zusätzlich Geh- und Radwege gebaut. Und zwar geschieht das so, dass diese in die technische Sicherung des Bahnüberganges eingebunden werden. Deshalb ist die Straße halbseitig
gesperrt.

Die Kabeltiefbau- und Straßenbauarbeiten gehen momentan vonstatten. Am 7. Oktober wird die alte Schrankenanlage außer Betrieb genommen. Bis zum 18. Oktober erfolgt dann der Aufbau einer neuen. Das Straßenbauamt Neustrelitz baut weiter am Geh- und Radweg. Für die endgültige Inbetriebnahme der damit verbundenen Schranken ist der 6. Dezember ins Auge gefasst.