Hochmoderne Medizintechnik:

Neue Röhre verkürzt Wartezeiten

Im Pasewalker Institut für Röntgendiagnostik an der Asklepios Klinik hat sich etwas getan: Der Container mit dem MRT-Gerät vor der Klinik ist weg, die neue Röhre ist installiert. Die war zwar richtig teuer, hat aber auch jede Menge Vorteile – nicht nur für das Klinik-Team.

Gleich wird ein Senior zur Untersuchung gebracht. Röntgenassistentin Grit Seefeldt bereitet alles vor.
Angela Stegemann Gleich wird ein Senior zur Untersuchung gebracht. Röntgenassistentin Grit Seefeldt bereitet alles vor.

Das November-Wetter hatte Mitleid mit den Radiologen und Patienten der Pasewalker Asklepios Klinik. Denn wer seit Mitte Oktober in den Magnetresonanztomographen (MRT) musste, wurde in einem Provisorium im Container auf dem Klinikhof versorgt. Auch dort war es warm, aber gehbehinderte und bettlägerige Patienten mussten von außen mit einer fahrbaren Liege in den Container gehievt werden. Frieren brauchte angesichts der milden Herbst-Temperaturen bisher niemand.

Einbau ging schneller als gedacht

Während die Arbeit im Container ganz normal lief, wurde im Institut für Röntgendiagnostik im Klinik-
gebäude im MRT-Bereich trotzdem gearbeitet. Dort musste das zehn Jahre alte MRT, das erste Gerät dieser Art im Krankenhaus überhaupt, weichen. Das Gerät, welches den Ärzten Schnittbilder von Geweben und Organen liefert, funktionierte zwar noch, war aber in die Jahre gekommen. Sechs Wochen dauert normalerweise der Einbau eines neuen MRT. Stehen bleibt vom alten Gerät nur der Magnet.

Ganz so lange dauerte das Installieren des neuen Teils nicht. Seit anderthalb Wochen arbeitet sich das Team ein. „Das Gerät ist weitaus besser, liefert schnellere Bilder“, lobt der Radiologe Dr. Jens Nickel. Dringende Fälle werden natürlich sofort in den MRT geschoben. Ansonsten musste man bisher schon mal zwei Monate auf einen Termin warten. Jetzt hoffen sowohl Mediziner als auch Patienten, dass sich die Wartezeiten verringern.

Solche hochmoderne Medizintechnik hat natürlich auch ihren Preis. Rund 750 000 Euro investierte die Pasewalker Asklepios Klinik für den neuen MRT.

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