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Offene Antworten auf so viele Fragen bleiben

Pasewalk.Die Tagung des städtischen Wirtschaftsausschusses wurde eine recht kurze. Der Grund: Seitens der Verwaltung saß kein kompetenter Ansprechpartner am ...

Pasewalk.Die Tagung des städtischen Wirtschaftsausschusses wurde eine recht kurze. Der Grund: Seitens der Verwaltung saß kein kompetenter Ansprechpartner am Tisch. Eigentlicher Schwerpunkt war die Beratung des Haushaltsplanentwurfes. Dabei hatten die Ausschussmitglieder zahlreiche Fragen, die aber unbeantwortet blieben. „Das ist einfach keine Art von der Verwaltung. Wir sollen den Haushalt beschließen, können aber nicht einmal mit jemandem darüber diskutieren“, ärgerte sich WIP-
Fraktions-Chefin Gerhild Teßmann. Irene Schröder (CDU) gab zu bedenken, dass der Haushalt bereits am 2. Mai von der Stadtvertretung beschlossen werden soll.
Genauso stellte sich die Situation auch dar, als es dann um den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung ging. „Wenn unsere Fragen nicht beantwortet werden können, dann verweisen wir den Plan auch nicht in den Hauptausschuss“, stellte Ausschuss-Chefin Katrin Köppen (WIP) klar. Die gleiche Situation, als der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Torgelower Straße ansteht. Irgendwie fühlten sich die Ausschussmitglieder von der Verwaltung nicht ernst genommen. Katarzyna Werth vertrat zwar den Bürgermeister, war aber wegen anderer Informationen da. Die Kämmerin sei krank geworden, meinte sie entschuldigend.
Schließlich schlug Katrin Köppen vor, dass die Punkte erneut am 19. April auf die Tagesordnung kommen. An diesem Tag möchte der Ausschuss der größten Firma der Stadt, dem Heimatbäcker, einen Besuch abstatten. Dabei soll versucht werden, die Montagabend zu kurz gekommenen Punkte mit abzuhandeln. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Tagung gleich zu verlegen. Denn für die Ausschussmitglieder war der Abend recht peinlich.ast