Zukunftsvisionen:

Pasewalk will sich selbst mit Energie versorgen

Rund 150 Seiten ist der Wälzer stark, den Pasewalks Stadtvertreter im September beschließen sollen. Doch er hat es in sich: Er zeigt den Einwohnern, wie sie Energie sparen können.

An die Torgelower Straße grenzt diese Solaranlage in Pasewalk. Geht es nach den Prognosen der Wissenschaftler, werden es noch mehr. Foto: Angela Stegemann             
Angela Stegemann An die Torgelower Straße grenzt diese Solaranlage in Pasewalk. Geht es nach den Prognosen der Wissenschaftler, werden es noch mehr.  

Auf vielen Pasewalker Dächern glänzen bereits Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. 670 Quadratmeter Dachfläche nehmen sie derzeit ein. Ganz schön viel, denkt der Laie. Wenn die Stadt sich aber einmal selbst mit Energie versorgen will, dann könnten bis zu 23 553 Quadratmeter Dachfläche bebaut werden. Davon jedenfalls geht ein Klimaschutzkonzept aus, dass das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement Birkenfeld im Auftrag der Stadt vorgelegt hat. Doch genau an solchen Prognosen, die bis ins Jahr 2050 reichen, scheiden sich die Geister. Wer soll das angesichts der wirtschaftlichen Lage in der hiesigen Region bezahlen? Hilfe soll nach den Vorstellungen der Wissenschaftler ein Klimamanager geben. Der soll dann unter anderem auch auf die Suche nach Fördermitteln gehen. Ihn könnte die Stadt einstellen.

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