Containerbrand:

Penkuner Feuerteufel hat wieder zugeschlagen

In der Nacht zum Montag hat der Penkuner Feuerteufel die Papiercontainer in der Schlossstraße angezündet. Der Schaden betrifft nicht nur die Remondis Vorpommern GmbH, sondern auch die Stadt.

Kunststoff brennt lichterloh, hat es erst einmal Feuer gefasst. Das sind die Containerreste nach dem Brand in der Nacht zum Montag in der Penkuner Schlossstraße.
Foto: Rainer Marten Kunststoff brennt lichterloh, hat es erst einmal Feuer gefasst. Das sind die Containerreste nach dem Brand in der Nacht zum Montag in der Penkuner Schlossstraße.

Kurz nach 22.30 Uhr schreckten die Funkmelder und Sirenen in Penkun und Wollin die Kameraden der Feuerwehren aus der Sonntagsruhe. Feuer in Penkun! Erneut standen dort Papiercontainer der Remondis Vorpommern GmbH in Flammen. Beide Wehren rückten mit 25 Kameraden aus; elf Container der zentralen Sammelstelle in der Schlossstraße mussten gelöscht werden. Ein Totalschaden.

Das Polizeipräsidium in Neubrandenburg hielt sich nicht zurück und äußert kurz nach dem Brand eine Vermutung: „Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen. Da es in Penkun zum wiederholten Mal zu einem Brand kam, bittet die Polizei Personen, die Angaben zu diesem Vorfall machen können, sich im Polizeihauptrevier Pasewalk (Telefon 039732200) zu melden.“

Drei weitere Fälle

Erstmals brannten im November 2015 Container in der Schlossstraße, ein zweiter Brand folgte im Februar 2016 auf dem zentralen Stellplatz in der Penkuner Chaussee. Schließlich brannte es im März im Speicher auf dem Schlosshof und am vergangenen Wochenende wieder in der Schlossstraße. In allen drei Fällen ist sich die Polizei ziemlich sicher, dass die Feuer gelegt wurden. Die anderen Brände, die es in diesem Zeitraum im Gebiet der Stadtgemeinde gab, hatten andere Ursachen.

Penkuns Bürgermeister Bernd Netzel ist über die erneute Brandstiftung erbost: „Die Containerplätze wurden im Auftrag der Stadt eingerichtet, damit die Bürger Papier oder Pappe unproblematisch entsorgen können. Mit Remondis hat die Stadt vereinbart, dass die Kommune die Kosten trägt, wenn die Container Schäden nehmen“, sagt er. Seine Überlegung angesichts der rund 10 000 Euro Sachschaden nach drei Bränden: „Wir müssen als Stadt prüfen, ob wir, wie gehabt, an den zentralen Plätzen festhalten."

 

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