Vorsätzliche Brandstiftung:

Penkuns Feuerteufel hat es wieder getan

Ein Feuerteufel treibt seit Anfang Februar sein Unwesen in Penkun. Auch der Holzschuppen, der kürzlich brannte, soll ihm zum Opfer gefallen sein. Nun will Bürgermeister Bernd Netzel zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen, um den Brandstifter zu erwischen.  

Am Sonnabend brannte in der Langen Straße in Penkun ein Schuppen. Der Giebel wurde angezündet, teilte die Polizei am Montag mit.
Chr. Niemann Am Sonnabend brannte in der Langen Straße in Penkun ein Schuppen. Der Giebel wurde angezündet, teilte die Polizei am Montag mit.

Penkuns Feuerteufel hat es wieder getan! Nach dem Brand des etwa fünf Meter breiten und 15 Meter langen Holzschuppens am Morgen des 30. April geht die Polizei davon aus, dass am Schuppengiebel Feuer gelegt wurde. "Die Kriminalpolizei in Pasewalk ermittelt in dem Fall wegen vorsätzlicher Brandstiftung", teilte am Montag der Sprecher der Polizeiinspektion Anklam, Polizeihauptkommissar Helmut Walter, mit. Details zur Brandstiftung, bei der ein Schaden von rund 2500 Euro entstand, nannte Walter nicht.

Die mysteriösen Brände treten seit Anfang Februar in Penkun auf - in immer kürzeren Abständen:

05. Februar: Brand der Papiercontainer in der Stettiner Straße

10. März: Brand im großen Speicher auf dem Schlosshof

17. April: Elf Papiercontainer brennen in der Schlossstraße vollständig aus

30. April: Schuppenbrand in der Langen Straße

Penkuns Bürgermeister Bernd Netzel unterstützte am Montag die Idee des Wehrführers, eine Prämie für Hinweise auf den Brandstifter auszuloben. "Das setzte ich auf die nächte Tagesordnung der Stadtvertreterversammlung", sagte Netzel.

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