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Plattenvertrag für Matrosen in Lederhosen

Da sage noch einer, Volksmusik aus dem Nordosten kann nicht erfolgreich sein. Die Matrosen in Lederhosen beweisen das Gegenteil.

Die Matrosen in Lederhosen aus Mecklenburg-Vorpommern, das sind Thomas Selendt  (von links) aus Rostock, Michael Fiedler aus Friedland und Thomas Eixner aus Strasburg.
NK-Archiv Die Matrosen in Lederhosen aus Mecklenburg-Vorpommern, das sind Thomas Selendt  (von links) aus Rostock, Michael Fiedler aus Friedland und Thomas Eixner aus Strasburg.

Die Matrosen in Lederhosen setzen weiter erfolgreich die Segel und legen ab zu neuen Ufern. Das Volksmusik-Trio mit dem Strasburger Thomas Eixner, Michael Fiedler aus Friedland und dem Rostocker Thomas Selendt kann nämlich einen weiteren Erfolg verbuchen. „Wir haben unseren ersten Plattenvertrag unterzeichnet und gerade unser neues Album  ,Alpen La Paloma‘ produziert und veröffentlicht“, verkündet Thomas Eixner nicht ohne Stolz.

Unter Vertrag sind sie ab sofort beim österreichischen Musikverlag VM Records, der Vertriebsfirma MCP Sound & Media GmbH und sowie dem Management von YOYO Music. Aufmerksam geworden ist der Musikverlag auf die Nordlichter durch den Erfolg beim Alpen Grand Prix im norditalienischen Meran im Herbst vergangenen Jahres. Dort hatten die Matrosen in Lederhosen unter internationalen Wettbewerbsteilnehmern in der Kategorie Volksmusik den dritten Platz belegt. „Dass daraus jetzt ein Plattenvertrag resultiert, ist natürlich toll und wird uns sicher weiter Aufwind geben“, sagt der Strasburger.

Durch die Zusammenarbeit mit der Vertriebsfirma MCP Sound & Media hat das Trio nach seinen Worten nun die Möglichkeit, Tonträger bundesweit in den Handel zu bringen. „Wir haben zwar einen Shop auf unserer Internet-Seite. Alleine ist man jedoch nicht in der Lage, die unterschiedlichen Märkte bundesweit oder im Ausland zu bedienen. Wir mussten die Erfahrung auch erst einmal machen, dass man dies ohne eine Plattenfirma nicht schafft“, erläutert Eixner. Eine Pflicht, jetzt ständig für die Plattenfirma zu produzieren, bestehe nicht. Sollte sich der Verkauf des Albums erfolgreich gestalten, werde man aber sicher „nachlegen“.

 

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