Selbst in Zelle noch aggressiv:

Pöbelnde Schwarzfahrer übernachten im Knast

Ein 29-Jähriger und eine 22-Jährige sahen am Montag partout nicht ein, dass Schwarzfahren bei der Deutschen Bahn nicht erlaubt ist. Sie trieben es mit den hinzugerufene Polizisten so weit, dass sie die Nacht in einer Zelle verbringen mussten.

Am Bahnhof in Pasewalk spielten sich am Montag unschöne Szenen ab.
Stefan Sauer Am Bahnhof in Pasewalk spielten sich am Montag unschöne Szenen ab.

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk wurde am Montagabend gegen 19.20 Uhr darüber informiert, dass sich im Regionalexpress auf der Strecke von Stettin nach Pasewalk zwei Personen befinden sollen, die über kein gültiges Zugticket verfügen. Eine Nachzahlung des Fahrpreises lehnten sie gegenüber der Kundenbetreuerin im Nahverkehr renitent ab.

Die beiden Personen durften nach Ankunft der Bundespolizisten am Bahnhof Pasewalk nicht mehr weiterfahren. Da sie sich nicht ausweisen konnten, sollten sie zur Feststellung der Identität mit auf die Dienststelle der Bundespolizei in Pasewalk genommen werden.

Bespuckt, leicht verletzt und verbal beschimpft

Der 29-jährige Mann und die 22-jährige Frau weigerten sich laut Polizei unter erheblichem körperlichen Widerstand, in das Dienstfahrzeug zu steigen. Die Beamten wurden bespuckt, leicht verletzt und verbal beschimpft.

Nach dem Eintreffen einer weiteren Polizeistreife wurden die beiden augenscheinlich alkoholisierten Personen in Gewahrsam genommen. Hier randalierte der Mann und beschädigte dabei die Tür der Zelle. Beide haben die Dienststelle im Verlauf des Dienstagvormittags wieder verlassen.

Zahlreiche Ermittlungsverfahren

Gegen das im polnischen Wroclaw wohnende Paar wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung, der Körperverletzung sowie gegen den Mann auch wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

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