Fahndungsbilder freigegeben:

Polizei sucht nach K.-o.-Tropfen-Betrügern

Im Herbst hatte ein Fall aus Pasewalk Schlagzeilen gemacht, bei der einer Rentnerin durch die Tropfen Bargeld und die Scheckkarte entwendet wurden. Nun gab die Polizei Fahndungsbilder frei.

Nach diesen beiden Männern fahndet die Polizei Vorpommern. Sie hoben mit einer gestohlenen Scheckkarte in Prenzlau und Schwedt Geld ab.
Polizei Nach diesen beiden Männern fahndet die Polizei Vorpommern. Sie hoben mit einer gestohlenen Scheckkarte in Prenzlau und Schwedt Geld ab.

Die Polizei in Vorpommern fahndet mit Fotos nach einer bundesweit agierenden Trickbetrügerbande, die ihre Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt und dann Geld stiehlt. Die Aufnahmen zeigen zwei Männer, die in Prenzlau und Schwedt (Brandenburg) Geld vom Konto einer Rentnerin aus Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) abgehoben haben, wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Anklam sagte. Der Fall des 85 Jahre alten Opfers hatte im Herbst 2015 wegen des niederträchtigen Vorgehens überregional für Schlagzeilen gesorgt. Die Fahndungsbilder seien jetzt erst freigegeben worden.

K.-o.-Tropfen im Kaffee setzten Opfer ausßer Gefecht

Im Oktober war eine etwa 40 Jahre alte Komplizin der Männer mit dem Opfer ins Gespräch gekommen. Einen Tag später sei sie wiedergekommen, um der Rentnerin angeblich etwas zu schenken, und habe ihr dabei K.-o.-Tropfen in den Kaffee gemischt.

Dann waren 115 Euro Bargeld und die Scheckkarte entwendet worden, mit der kurz danach zweimal je 1000 Euro in Prenzlau und Schwedt abgehoben wurden. Das zeige, wie organisiert das Ganze sei, sagte der Sprecher. Die 85-Jährige hatte zwei Stunden geschlafen und war erst von einer Bekannten beweckt worden.

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