Mauretanier hält Strasburg in Atem:

Randalierender Asylbewerber Fall fürs Bundesamt

Wie geht es mit dem Asylbewerber aus Mauretanien weiter, der seit Wochen Strasburg in Atem hält? Einen ersten Schritt hat eine Behörde jetzt immerhin unternommen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bearbeitet den Asylantrag des Problem-Flüchtlings aus Strasburg jetzt mit Priorität.
Julian Stratenschulte Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bearbeitet den Asylantrag des Problem-Flüchtlings aus Strasburg jetzt mit Priorität.

Die Ausländerbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald hat sich im Fall des mehrfach in Strasburg auffällig gewordenen mauretanischen Asylbewerbers inzwischen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gewandt. „Dabei geht es um die Einleitung eines priorisierten Verfahrens für diese Person“, erklärt Kreissprecherin Anke Radloff. Das Bundesamt sagte in Fällen von straffälligen Asylbewerbern bei Übermittlung der notwendigen Angaben eine Veranlassung der beschleunigten Bearbeitung des Verfahrens innerhalb von 48 Stunden zu.

Das heißt aber nicht, dass auch in 48 Stunden entschieden wird. Lediglich der Beginn des Verfahrens wird vorgezogen. Und das ist auch passiert: „Das Bundesamt hat bereits reagiert und ist in die Bearbeitung des Falls eingestiegen. So hat der straffällige Asylbewerber bereits einen vorgezogenen Termin zur Anhörung in seinem laufenden Asylverfahren erhalten“, sagt Anke Radloff.

Der 41-jährige Mauretanier hatte zuletzt in der vergangenen Woche auf dem Markt in Strasburg Bürger belästigt und aggressiv um Geld angebettelt. Der 41-Jährige war dabei erneut stark alkoholisiert. Zuvor hatte er eine 16-Jährige bedrängt. Ende Februar randalierte der Mauretanier im Strasburger Aldi-Markt ebenfalls betrunken und ging auf einen Kunden mit einer zerbrochenen Weinflasche los, bis Bürger ihn stoppten.

Kommentare (1)

soviel zu Ihrer Frage, ob ich an den Weihnachtsmann glaube.