Teurer Wildunfall:

Reh zerstört nagelneuen Audi

60000 Euro Schaden bei einem Verkehrsunfall, an dem nur ein einziges Auto beteiligt war: Ein nagelneuer Audi ist bei Löcknitz einem Reh zum Opfer gefallen. Immerhin blieb der Fahrer unverletzt.

Ein Reh genügte - schon war der rund 60 000 Euro teure Audi schrottreif.
Archiv/ Julian Stratenschulte Ein Reh genügte - schon war der rund 60 000 Euro teure Audi schrottreif.

Löcknitz. Nur zwei Wochen lang währte die Freude eines Mannes an seinem nagelneuen Audi A7, denn das Auto ist nur noch Schrott. Trotzdem: Der 37-Jährige hatte noch gr0ßes Glück, denn er blieb unverletzt.

Der bei Grambow wohnende Mann war am Montagmorgen gegen 6.50 Uhr auf der Landstraße zwischen Löcknitz und Brüssow unterwegs und traf unerwartet auf fünf die Straße querende Rehe. Der Fahrer versuchte noch, seinen Wagen zum Stehen zu bringen, aber das letzte Reh erfasste er dennoch frontal. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, streifte einen Baum überschlug sich und landete auf dem Dach im nahen Feld. Der Mann hatte seinen Audi A 7 erst vor zwei Wochen zugelassen. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 60 000 Euro.

Die Polizei registrierte in 2014 im Landkreis Vorpommern-Greifswald über 8200 Unfälle. Jeder vierte Unfall, etwa 2100, war ein Wildunfall. Mit 25 Prozent Wildunfälle am Unfallgeschehen insgesamt rechnet die Polizei auch 2015, wenn am Jahresende die Statistik aufgerechnet wird.  

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