Trotz Vollbremsung:

Schwäne verursachen schweren Unfall auf der A11

Vier Schwäne liefen am Sonntag zwischen Penkun und Schmölln über die A11 und verursachten so einen Auffahrunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden.

Nicht drei, sondern vier Schwäne verursachten am Wochenenden einen schweren Unfall auf der Autobahn 11 (Symbolbild).
NK Archiv / H.D.Graf Nicht drei, sondern vier Schwäne verursachten am Wochenenden einen schweren Unfall auf der Autobahn 11 (Symbolbild).

Gegen 11.30 Uhr kam es auf der A11 zwischen den Anschlussstellen Penkun und Schmölln in Richtung Berlin zu einem schweren Unfall: Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerten vier Schwäne die A11. Der 44-jährige Fahrer eines Ford Kuga leitete eine sogenannte Gefahrenbremsung ein. Der 77-jähriger Fahrer eines Toyota konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Ford auf.

Zwei Insassen des Toyotas erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Alle Schwäne starben. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden, zudem wurde eine Leitplanke beschädigt. Insgesamt lässt sich der Schaden auf etwa 13.000 Euro beziffern.

Während der Unfallaufnahme war die A11 für etwa eine Stunde voll und in der weiteren Folge halbseitig gesperrt. Beide beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.