Polizei warnt:

Seniorin entgeht Trickbetrug nur knapp

Ein Betrüger forderte eine 84-jährige Pasewalkerin dazu auf, 5.000 Euro in die Türkei zu überweisen. Bankangestellte hinderten sie daran, die Überweisung zu tätigen.

Eine 84-Jährige wurde per Telefon aufgefordert, 5.000 Euro in die Türkei zu überweisen.
Jan-Philipp Strobel Eine 84-Jährige wurde per Telefon aufgefordert, 5.000 Euro in die Türkei zu überweisen.

Eine in Pasewalk wohnhafte 84-jährige Seniorin wäre am Donnerstag fast Opfer eines Betruges geworden. Ein Betrüger hatte die Frau telefonisch kontaktiert und sie zu einer Überweisung über 5.000 Euro auf eine Adresse in der Türkei aufgefordert. Dies teilte die Polizei am Freitag mit.

Als die Seniorin die Überweisung vornehmen wollte, ahnten erst die Mitarbeiter einer Postbank und später eines Telekom-Shops mit UPS-Versand den Betrug. Sie rieten ihr von der Überweisung ab. Sie informierten stattdessen die Polizei, die mit der Frau zu ihrer Hausbank fuhr, um das Geld zurück auf das Konto bringen.

Laut Polizei werde deutlich, dass es Tätern immer wieder gelinge, ihre Opfer psychisch so weit zu bringen, dass diese sogar mehrere Anläufe nehmen, um das Geld zu überweisen. "Insofern ist den Mitarbeitern von Banken und anderen Shops nur zu danken, wenn sie ihre Kunden auf den Verdacht des Betruges hinweisen", heißt es aus Polizeikreisen.

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