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So riecht die Strasburger Schulluft

Als es am Wochenende in der Strasburger Grundschule um 8.50 Uhr klingelte, kamen nicht nur Schüler. Ganz im Gegenteil, mehrheitlich waren es Eltern, ...

Beim Tag der offenen Tür an der Strasburger Grundschule gab es neben vielen Mitmach-Angeboten auch eine Schnupper-Schulstunde.  FOTO: m. lindner

Als es am Wochenende in der Strasburger Grundschule um 8.50 Uhr klingelte, kamen nicht nur Schüler. Ganz im Gegenteil, mehrheitlich waren es Eltern, ehemalige Schüler, Lehrer und Förderer, die in die Aula der Einrichtung strömten. Warum? Weil die Schule zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Nachdem Schulleiterin Britta Fredrich und der Schulchor die Veranstaltung offiziell eröffnet hatten, gab es auch schon die erste Überraschung: der Schulverein spendierte einen Klassensatz des Kinderbuchklassikers „Nils Holgersson“ von Selma Lagerloef. Die zweite Überraschung schloss sich an: Die Stadt Strasburg übergab aus Spendenmitteln der VR-Bank Uckermark-Randow eG einen Förderscheck für die außerschulische Arbeit. Und weil aller guten Dinge drei sind, überreichte die Sparkasse Uecker-Randow ebenfalls einen finanziell gespickten Blumenstrauß.
Wie viele fleißige Helfer es möglich gemacht hatten, diesen Tag zu gestalten, wurde beim Rundgang durch das alte Gemäuer der Schule erst ersichtlich. Vor allem die Eltern brachten sich mit selbstgebackenen Kuchen für das Café und die Betreuung der Marktstände ein. Die Klassenräume waren mit Ausstellungen und so manchem Mitmach- und Betätigungsangebot liebevoll ausgestaltet.
Der Schulhof mit seinen Marktständen und sportlichen Angeboten bis hin zu den Aktionen der Freiwilligen Feuerwehr und der Beschäftigungsinitiative Strasburg füllte sich, als die Tanzgruppe „Honey Moons“ vom AWO Kinder- und Jugendhaus ihr Können zeigte.
Zur guten Tradition ist die Schnupperschulstunde für die zukünftigen Abc-Schützen geworden. Als um 11.30 Uhr die Schulglocke läutete, waren nicht nur die künftigen Schüler erleichtert, sondern auch die Schulleiterin: Alles hat geklappt – vor allem dank der vielen Helfer.